Er scannt und scannt und scannt: 100 Millionen Seiten in sechs Jahren digitalisiert
Leverkusen. Ein ungewöhnliches Jubiläum hat die TROPPER DATA SERVICE AG dieser Tage gefeiert. Wie der BPO-Spezialist heute mitteilte, sind in den vergangenen sechs Jahren allein auf einem Scanner 100 Millionen Seiten digitalisiert worden. Das sind umgerechnet täglich etwa 67.000 Seiten.
„Wir arbeiten an unserem Produktionsstandort in Leverkusen mit insgesamt drei Scanstraßen vom Typ ImageTrac. Deren Performance sowie Qualität sind Voraussetzung dafür, dass die digitalisierten Dokumente schnell in die nachfolgenden Kundenprozesse übergeben werden und unsere Kunden somit bestmöglich von der Digitalisierung profitieren“, sagt Bodo Boer, Direktor Vertrieb der TROPPER DATA SERVICE AG, und ergänzt: „Das betrifft zum Beispiel die zeitkritische Verarbeitung von Eingangspost, Rechnungen oder Anträgen. Damit können Unternehmen ihre Abläufe automatisieren und gleichzeitig die Auskunftsfähigkeit gegenüber ihren Kunden sowie deren Zufriedenheit erhöhen.“
Darüber hinaus geht die Digitalisierung von Prozessen und Dokumenten mit weiteren Vorteilen einher. Dazu zählen Kosteneinsparungen, die sonst für das Lagern von Papierdokumenten angefallen wären. Würden die 100 Millionen Seiten in handelsüblichen Aktenordern aufbewahrt, so schlügen dafür 250.000 solcher Ordner zu Buche. Diese würden etwa 20 Kilometer Regale in Anspruch nehmen oder 50.000 Umzugskartons.
Über die TROPPER DATA SERVICE AG:
Die TROPPER DATA SERVICE AG hat sich seit ihrer Firmengründung im Jahr 1966 auf Dienstleistungen und Produkte für das Verwaltungs-, Informations- und Dokumenten-Management spezialisiert. Das Unternehmen gestaltet, integriert und pflegt komplexe Dokumenten-Management-Systeme und migriert Daten und Systeme. Ein weiterer Schwerpunkt sind Outsourcing-Dienstleistungen für die Datenkonvertierung und -archivierung sowie Business Process Services für Banken und Versicherungen. Hierfür ist TROPPER DATA SERVICE mit mehr als 300 qualifizierten Mitarbeitern einer der größten Dienstleister in Deutschland. Der Firmensitz ist Leverkusen; eine Niederlassung befindet sich in Neuenhagen/Berlin. Weitere Geschäftsstellen sind in Ratingen und Dresden angesiedelt. Zu den Kunden von TROPPER DATA SERVICE zählen Industrieunternehmen, Banken und Versicherungen sowie Behörden von Bund, Ländern und Kommunen.
Ihre Redaktionskontakte:
TROPPER DATA SERVICE AG
Dirk Wilbertz
Marie-Curie-Str. 6
51377 Leverkusen
Telefon: 0214 4049-0
info@tropper.de
good news! GmbH
Nicole Gauger
Kolberger Str. 36
23617 Stockelsdorf
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Fachtagung: TROPPER informiert über digitale Prozesse
Leverkusen/Köln. Die TROPPER DATA SERVICE AG lädt am 26. September 2019 zur Fachtagung „Treffpunkt digitale Prozesse“ ein. Im GS1 Germany Knowledge Center in Köln erhalten Teilnehmer von 12 bis 16 Uhr Informationen, um ihr Unternehmen fit für die Digitalisierung zu machen.
„Das Thema Digitalisierung ist in der Wirtschaft ein Dauerbrenner – auch für mittelständische Unternehmen“, sagt Bodo Boer, Direktor Vertrieb der TROPPER DATA SERVICE AG, und erläutert: „Die gewinnbringende Nutzung neuer Technologien stellt einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar, um künftigen geschäftlichen Herausforderungen noch erfolgreicher begegnen zu können.“ Daher greift TROPPER als ein führendes Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen im Bereich des Informations- und Dokumentenmanagements das Thema im Rahmen der Fachtagung auf.
Auf der Agenda stehen spannende Vorträge über aktuelle Entwicklungen im Informationsmanagement sowie im Outsourcing von Unternehmensprozessen. Schwerpunkte sind Daten und Prozesse, intelligentes Inputmanagement, Rechnungseingang und Reisekostenmanagement sowie agiles Bewerbermanagement. Die Keynote hält Reiner Kappus, Autor, Dozent und Berater von DMS-Consulting. Anschließend sprechen Bodo Boer und Christian Gunkel von der TROPPER DATA SERVICE AG über „Digitalisierung konkret – verständlich und praxisnah“. Am Nachmittag referiert Claudia Felten von Insiders Technologies über „Effiziente Posteingangsbearbeitung mit künstlicher Intelligenz“, bevor Jakob Kühl, Leiter Rechnungswesen der Mediengruppe RTL Deutschland, eine Case Study zum digitalen Reisekostenmanagement vorstellt. Ein Vortrag von Andreas Eisemann, Vice President Sales bei softgarden e-recruiting, zu effizientem Bewerbermanagement rundet die Fachtagung ab.
Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind per E-Mail möglich: fachtagung@tropper.de
Über die TROPPER DATA SERVICE AG:
Die TROPPER DATA SERVICE AG hat sich seit ihrer Firmengründung im Jahr 1966 auf Dienstleistungen und Produkte für das Verwaltungs-, Informations- und Dokumenten-Management spezialisiert. Das Unternehmen gestaltet, integriert und pflegt komplexe Dokumenten-Management-Systeme und migriert Daten und Systeme. Ein weiterer Schwerpunkt sind Outsourcing-Dienstleistungen für die Datenkonvertierung und -archivierung sowie Business Process Services für Banken und Versicherungen. Hierfür ist TROPPER DATA SERVICE mit mehr als 300 qualifizierten Mitarbeitern einer der größten Dienstleister in Deutschland. Der Firmensitz ist Leverkusen; eine Niederlassung befindet sich in Neuenhagen/Berlin. Weitere Geschäftsstellen sind in Ratingen und Dresden angesiedelt. Zu den Kunden von TROPPER DATA SERVICE zählen Industrieunternehmen, Banken und Versicherungen sowie Behörden von Bund, Ländern und Kommunen.
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Wenn die Eingangspost per Lkw kommt
Wenn das keine Klageschrift ist: Die Kanzlei Gleiss Lutz in Stuttgart hat dieser Tage – im Jahre 2019 – eine Lkw-Ladung mit 650.000 Seiten „Post“ erhalten. Das sind geschätzt drei Tonnen Papier! Dabei handelt es sich um die Klageschrift gegen Daimler im Prozess um ein Lkw-Kartell, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete.
Als Grund dafür, dass die Klageschrift nicht elektronisch übermittelt wurde, ist die zu geringe Kapazität des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs (beA) genannt. Außerdem werden „sachliche Gründe“ angeführt, warum die Anwälte bzw. Daimler auf den Ausdruck der Papiere bestanden haben sollen.
Elektronische Kommunikation ist mehr als E-Mail
Dies lässt uns und vielen anderen den Atem stocken, zumal es obendrein ein Legal-Tech-Anbieter war, der die Klageschrift zustellen musste, wie es in einem Kommentar der FAZ heißt. Viele Reaktionen – trotz des traurigen Ernstes vor allem ironischer Natur – sind im Netz zu finden, zum Beispiel auf Twitter. Denn diese Art der Zustellung ist absurd in einer Zeit, in der die Möglichkeiten für sichere elektronische Kommunikation längst weit über ein solches Postfach hinausreichen.
Zum Beispiel ist es möglich, große Dateien über eine gesicherte Webverbindung zu übertragen und sie in Enterprise-Content-Management-Systemen bereitzustellen, die zudem über Funktionen zur Zusammenarbeit verfügen. Dies erlaubt es, Informationen mit Personen, die entsprechende Berechtigungen haben, im jeweils gewünschten Umfang zu teilen. Aus technischer Sicht gibt es keinen Grund, solche Dokumentenmengen auf wertvollem Papier, für das Bäume sterben mussten und für dessen Herstellung weitere Ressourcen verbraucht wurden, auszudrucken und durch die Gegend zu fahren.
Zudem dürfte die Weiterverarbeitung der Informationen, die bis zum Herbst stattfinden soll, unter diesen Voraussetzungen ein Graus sein. Wie viele weitere Kopien entstehen? Wo verbleiben diese Kopien? Wie werden Informationen gesucht?
Digitalisierung schont die Umwelt und verbessert die Zusammenarbeit
Dabei gibt es bessere Lösungen. Die 650.000 Seiten mit Hochleistungsscannern erfassen, um sie anschließend elektronisch und sicher zur Verfügung zu stellen. So ließe sich die Klageschrift zum Beispiel im Volltext nach Begriffen durchsuchen und verschiedene Mitarbeiter könnten gleichzeitig sowie ortsunabhängig auf das Dokument zugreifen – ohne Akten schleppen zu müssen. Alle beteiligten Mitarbeiter können gemeinsam an der Antwort auf die Klageschrift arbeiten und dabei stets auf die aktuelle Version zugreifen, unabhängig vom Ort, an dem sie sich gerade befinden. Nicht, dass im Zuge der anwaltlichen Vertretung und des weiteren Verfahrens noch mehr Ressourcen verschwendet werden! Denn ein Ausgleich des durch die Papierschlacht entstandenen CO2-Ausstoßes durch den Kauf von Bäumen ist keine Wiedergutmachung. Er wird dem FAZ-Kommentar zufolge fast ein Vierteljahrhundert dauern.
Autor: Bodo Boer, Direktor Vertrieb, TROPPER DATA SERVICE AG
So gewinnen Sie Mitarbeiter der Generation Y!
Während die Jahrgänge der Babyboomer nach und nach in Rente gehen, rücken im Arbeitsleben jüngere Generationen nach. Dazu gehören Menschen der Generation Y, die Internet verinnerlicht und eine hohe digitale Kompetenz haben. Unternehmen, die sich diese Fähigkeiten zunutze machen wollen, müssen sich als Arbeitgeber ebenfalls digital aufstellen.
Unser Direktor Vertrieb, Bodo Boer, beschreibt in einem Beitrag, wie dies gelingen kann. Wir bedanken uns bei der C.ebra -Redaktion, dass wir den Beitrag auf unserer Webseite veröffentlichen dürfen.
Eurowings setzt bei der Digitalisierung von Eingangsrechnungen auf unsere Expertise
Die Eurowings Aviation GmbH (kurz EWA) verarbeitet sämtliche Eingangsrechnungen der Eurowings elektronisch und profitiert so von schnelleren sowie nachvollziehbaren Prozessen. Voraussetzung dafür ist die Digitalisierung der dazugehörigen Dokumente. Eine Aufgabe, die das Unternehmen vertrauensvoll in unsere Hände gegeben hat.
Lesen Sie HIER den vollständigen Anwenderbericht! Wir bedanken uns bei der Redaktion des Postmaster-Magazins für die Veröffentlichung des Artikels.
Glückliche Mitarbeiter dank funktionierendem Digital Workplace
Schneller Dokumentenzugriff, schlanke Prozesse, effizientere Kundenkommunikation, geringerer Platzbedarf für Papierarchive – viele Vorteile der Digitalisierung sind bekannt, andere weniger. Zu letzteren zählt die Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern. Dabei kann sie in Zeiten des Fachkräftemangels über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.
Unser Direktor Vertrieb, Bodo Boer, beschreibt in einem Beitrag, wie Unternehmen mit einem funktionierenden Digital Workplace Mitarbeiter binden bzw. sie für sich gewinnen können. Wir bedanken uns bei der BIT-Redaktion, dass wir den Beitrag auf unserer Webseite veröffentlichen dürfen.
Lesen Sie HIER den vollständigen Artikel!
Was Digitalisierung wirklich bedeutet – und was nicht
Ein interessanter Tweet verbreitete sich dieser Tage in Windeseile. Er zeigte „den Stand der Digitalisierung in Deutschland zusammengefasst auf einem Bild“. Zu sehen ist der Ausschnitt eines Zeitungsartikels mit der Überschrift „Abituraufgaben kommen erstmals per Stick: Stresstest für die Schuldrucker“. Tatsächlich ist das nicht die Pointe eines Witzes, sondern Realität.
Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, bezweifeln zahlreiche Städte, dass die Schulen die per USB-Stick übermittelten Prüfungsunterlagen zuverlässig ausdrucken können. Die genannten Probleme der Drucker mit USB-Sticks außen vorgelassen, beschreibt der Beitrag außerdem, dass andere Bundesländer die Aufgaben elektronisch übermitteln – diese jedoch ebenfalls ausdrucken.
Oberflächlich gedacht
Auch wenn die digitale Übermittlung immerhin ein Fortschritt gegenüber dem Versenden auf USB-Stick ist, hat diese Verfahrensweise mit Digitalisierung nicht viel zu tun. Vielmehr legt sie ein nicht nur in Schulen verbreitetes Problem offen: dass viele Institutionen und Unternehmen die Digitalisierung noch nicht verstanden haben. Sie betrachten sie allzu oft als Selbstzweck oder „modernen Hype“. Dementsprechend überführen sie Dokumente nur wegen des Digitalisierens an sich in eine virtuelle Variante. Das bedeutet jedoch, dass sie die Vorteile der Digitalisierung bei Weitem nicht ausschöpfen.
Nutzen muss im Zentrum stehen
Tatsächlich greift die Digitalisierung viel weiter – Informationen digital vorzuhalten, um sie automatisiert weiterzuverarbeiten, Prozesse so zu verändern, dass daraus Vorteile für die Zielgruppe (Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter) entstehen und zielgerichtet zu nutzen. Mit anderen Worten: die User Experience zu verbessern und Aufgaben, Kommunikation sowie Zugriff auf Informationen besser zu gestalten. So können digital und sinnvoll strukturiert vorliegende Informationen automatisch innerhalb von Minuten weiterverarbeitet sowie einfach und schnell gefunden werden. Das betrifft zum Beispiel elektronische Rechnungen, wie beispielsweise ZUGFeRD, die sich per Schnittstelle ins Buchhaltungssystem übertragen, dann freigeben und direkt verbuchen lassen. Eine zentrale Speicherung mit explizit definierten dezentralen Zugriffsmöglichkeiten stellt sicher, dass sich nicht mehrere Versionen einer Datei oder eines Datensatzes im Umlauf befinden. Anwender arbeiten immer mit der neuesten Version – zum Beispiel Mitarbeiter im Kundenservice. Stehen ihnen die für ihre Aufgaben benötigten Informationen zur Verfügung und wissen sie, wie sie diese nutzen können, versetzt sie dies in die Lage, eine stets aktuelle Auskunft zu erteilen, ob es um den Status einer Bestellung oder um eine Lieferauskunft geht.
Mit anderen Worten: Unternehmen benötigen ein ganzheitliches Konzept. Es reicht nicht aus, vorhandene Prozesse 1:1 in die digitale Welt zu übertragen. Sie müssen neu gedacht und entwickelt werden. Zudem dürfen Unternehmen die Schulung der Mitarbeiter nicht vergessen, damit sie neue Software sowie Arbeitsschritte auch anwenden. Dies kostet zwar Zeit, Aufwand und Geld. Die Investitionen zahlen sich jedoch bei korrekter Umsetzung in Form höherer Kundenzufriedenheit, stärkerer Wettbewerbsfähigkeit oder gesteigerter Effizienz aus – ein Zusammenhang, der eigentlich in der Schule gelehrt werden sollte, statt digitale Dokumente auszudrucken.
Autor: Bodo Boer, Direktor Vertrieb, TROPPER DATA SERVICE AG
Digitale Prozesse – eine Voraussetzung für effizientes Arbeiten im Homeoffice
Arbeiten im Homeoffice setzt sich zunehmend durch. Das ergab eine aktuelle Befragung des Digitalverbandes Bitkom. Ihr zufolge ermöglichen 39 Prozent der Arbeitgeber Mitarbeitern, auch außerhalb ihrer Büroräume zu arbeiten. Eine unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg dieser Praxis ist jedoch, dass die jeweiligen Firmen digital aufgestellt sind. Und das beinhaltet eine Menge Aspekte. Denn allein die Tatsache, dass zahlreiche verschiedene Werkzeuge theoretisch abrufbereit sind, genügt nicht.
Zwar gibt es Tools für diverse Einsatzgebiete, die die Arbeit im Homeoffice ermöglichen. Dazu zählen zum Beispiel Cloud-Lösungen für den Datenaustausch sowie Collaboration-Plattformen, Videokonferenzsysteme und Messaging Tools für die Zusammenarbeit. Es gilt jedoch, nicht so viele wie möglich zu verwenden, sondern die passenden. Diese müssen sich in die IT-Landschaft des Unternehmens einfügen, einfach anzuwenden sein und die Anforderungen erfüllen, die im Unternehmen gelten. Davon gibt es sehr gewichtige, zum Beispiel die Datensicherheit.
Darauf müssen Unternehmen achten
So sollte gewährleistet sein, dass Daten nicht nur sicher und DSGVO-konform gespeichert werden, sondern auch, dass sie dementsprechend übertragen werden. Dem Mitarbeiter einen unverschlüsselten USB-Stick mit sensiblen Daten mitnehmen zu lassen, wäre also fatal. Stattdessen ermöglichen Virtual Private Networks ortsunabhängigen, sicheren Zugriff auf das Unternehmensnetz. Damit die berechtigten Mitarbeiter relevante Informationen, wie zu Rechnungen und Akten, möglichst effizient verwenden können, müssen sie natürlich allem voran digital zur Verfügung stehen – und zwar in strukturierter Form (coded oder indexiert mit Metadaten). Dies ist über performante Enterprise-Content-Management Systeme (ECM) möglich. Ebenso sinnvoll kann es sein, auf die Remote-Fähigkeit von Anwendungen zu achten. Es geht also darum, aus der Masse wenige, genau zum Unternehmen und den Aufgaben passende Tools auszuwählen, geeignete Prozesse aufzubauen sowie die Mitarbeiter im Umgang damit zu schulen.
Darüber hinaus ist eine Unternehmenskultur erforderlich, in der Vertrauen und das Teilen von Wissen eine große Rolle spielen. Denn ohne Vertrauen und die Bereitschaft, Wissen an Kollegen im Homeoffice weiterzugeben, funktioniert Homeoffice nicht. Genauso wichtig ist die entsprechende Selbstkompetenz der Mitarbeiter, ihre Arbeit im Homeoffice effizient zu organisieren.
Von den Vorteilen profitieren statt Bedenken tragen
Berücksichtigen Unternehmen jedoch sämtliche Aspekte, müssen sie das Arbeiten von Mitarbeitern zu Hause nicht fürchten – wie es in einigen Unternehmen der Fall ist. Der Bitkom-Umfrage zufolge sind beispielsweise 22 Prozent der Firmen, deren Mitarbeiter nicht im Homeoffice arbeiten, um die Datensicherheit besorgt und 16 Prozent denken, dass die technische Ausstattung zu teuer wäre. Im Gegenteil: Wer über funktionierende digitale Prozesse verfügt, muss sich nicht sorgen, sondern kann von den Vorteilen des Homeoffice profitieren. Und die sind beträchtlich: Arbeiten Mitarbeiter vermehrt im Homeoffice, können Unternehmen Geld sparen. Mitarbeiter fehlen seltener und sind zufriedener, was sich wiederum positiv auf die Mitarbeiterbindung auswirkt. Darüber hinaus zahlen funktionierende digitale Prozesse, wie sie für das Homeoffice benötigt werden, auch auf weitere Bereiche ein – zum Beispiel dem mobilen Arbeiten generell. Aber das ist ein Thema für sich.
Autor: Bodo Boer, Direktor Vertrieb, TROPPER DATA SERVICE AG
Biotest AG beschleunigt Prozesse in der HR-Abteilung
Die Biotest AG mit Sitz in Dreieich ist ein weltweit tätiger Anbieter von Plasmaproteinprodukten und biotherapeutischen Arzneimitteln. Biotest deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette ab – von der präklinischen und klinischen Entwicklung von neuen Produkten, über die Gewinnung des Blutplasmas als zentralem Ausgangsstoff der Plasmaproteinprodukte sowie die Produktion bis zum Marketing und weltweiten Vertrieb. Am Standort Dreieich sind mehr als 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. Die Verwaltung ihrer Personalakten in Papierform erschwerte zunehmend die Arbeit in der HR-Abteilung. Deshalb entschied sich das Unternehmen, die elektronische Personalakte einzuführen. Auf dem Weg dorthin erhielt der Arzneimittelhersteller tatkräftige Unterstützung von der TROPPER DATA SERVICE AG.
Bis Ende 2017 behalf sich die HR-Abteilung von Biotest, die Personalunterlagen chronologisch in Hängeregister abzuheften. In diesen befanden sich typische Dokumente, wie Bewerbungsunterlagen, Arbeitsverträge, Zertifikate, Stammdaten usw. Dabei erschwerte nicht nur die Menge von etwa 130.000 Blatt das Handling und die Suche nach relevanten Unterlagen, sondern auch die Tatsache, dass keine einheitliche Struktur vorhanden war, nach der die Dokumente abgelegt wurden. Hinzu kam, dass die Akten immer mehr Platz in Anspruch nahmen, so dass sich Biotest entschied, seine Personalakten zu digitalisieren, um sie anschließend elektronisch zu verwalten.
„Mit der Einführung der elektronischen Personalakte haben wir uns zum Ziel gesetzt, eine einheitliche Struktur aufzubauen, die die Ablage erleichtert und dokumentengebundene Prozesse optimiert“, sagt Dr. Christina Zecher, Kompetenzcenter Vergütung, Arbeitszeit, Reporting bei der Biotest AG. „Darüber sollen künftig mehrere Mitarbeiter gleichzeitig auf Akten zugreifen können.“
Damit die Personalakten überhaupt elektronisch verwaltet werden können, war zunächst die Einführung einer entsprechenden Software notwendig. „Wir arbeiten viel mit SAP und wollten deshalb eine Lösung einsetzen, die die elektronischen Personalakten in diese Software integriert“, erläutert Lisa Raasch, SAP Beraterin bei Biotest. Auf Basis eines definierten Kriterienkataloges sondierte das Unternehmen die am Markt verfügbaren Lösungen und entschied sich schließlich für xft personnel file. Der Hersteller, die xft GmbH, empfahl dann auch mehrere Dienstleister, die für die Digitalisierung der Bestandsakten infrage kamen. „Von diesen sowie weiteren bereits für uns tätigen Dienstleistern haben wir entsprechende Angebote angefordert“, sagt Dr. Zecher. „Dabei hat sich die Spreu schnell vom Weizen getrennt, denn nur drei der angeschriebenen Unternehmen hatten Erfahrung bei der Digitalisierung bzw. dem Aufbau von Personalakten und konnten entsprechende Referenzen vorweisen.“
Zu den drei Dienstleistern, die in die engere Wahl gekommen sind, gehörte die TROPPER DATA SERVICE AG mit Sitz im nahe gelegenen Leverkusen. Das Unternehmen hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1966 auf Dienstleistungen und Produkte für das Verwaltungs-, Informations- und Dokumenten-Management spezialisiert. Zahlreiche Kunden aus unterschiedlichen Branchen setzen auf die Kompetenz von TROPPER, wenn es um Digitalisierung von Bestandsakten oder von Dokumenten aus dem Tagesgeschäft geht. „Das Angebot von TROPPER war sehr ausführlich und transparent aufgebaut“, sagt Lisa Raasch. „Für uns war ersichtlich, für welche Positionen welche Kosten zustande gekommen sind. Was uns außerdem gefallen hat, war die konkrete Darstellung, wie TROPPER Akten verarbeitet, und welche Prozesse damit einhergehen.“
Biotest entschied sich daraufhin, die Produktion des Dienstleisters in Leverkusen zu besichtigen, und wurde dabei in seinem guten Gefühl bestätigt. Frau Dr. Zecher erinnert sich: „Wir waren unter anderem davon beeindruckt, wie die Mitarbeiter die Dokumente sorgfältig klassifizierten. Die Qualitätssicherung erfolgt manuell und auf Basis der vollständigen Akte. Wenn ein Scan nicht zufriedenstellend dargestellt wird, digitalisiert der Mitarbeiter das Dokument noch einmal mit einem an seinem Arbeitsplatz vorhandenen Tischscanner.“ Demzufolge erteilte Biotest TROPPER den Auftrag, die Personalakten zu digitalisieren und in eine einheitliche Struktur zu überführen.
Den Aufbau der Akten erarbeiteten Biotest und TROPPER im Rahmen eines Workshops gemeinsam. Insgesamt wurden dabei anhand von Beispielakten 60 Dokumentenarten definiert. Außerdem legten die Projektbeteiligten eine Negativliste fest, also Dokumente, die nicht digitalisiert werden sollten. Hierzu gehörten E-Mail-Korrespondenzen und veraltete Urlaubsanträge bzw. Krankmeldungen.
Nachdem die Rahmendaten samt Terminplan feststanden, ging es um die Umsetzung. TROPPER holte dazu sämtliche Personalakten in Datenschutzkoffern aus Dreieich ab und transportierte sie nach Leverkusen. Hier machten sich die Mitarbeiter an die Arbeit und bereiteten die Dokumente für die Digitalisierung vor, indem sie beispielsweise Klammern entfernten oder kleinere Belege auf DIN-A4-Blätter aufklebten. Nach dem Scannen wurden die Dokumente im PDF/A-Format gespeichert und einer umfassenden Qualitätssicherung unterzogen. Biotest erhielt die Dateien dann über eine sichere sftp-Verbindung in einem Ordnerverzeichnis. Zusätzlich erstellte TROPPER eine Mapping-Liste, in der sämtliche Dateien mit der Personalnummer, dem Datum und der Bezeichnung aufgeführt waren. „Mit dieser Mapping-Liste konnten wir die Dateien dann einfach in xft hochladen“, sagt Lisa Raasch. Benötigte die HR-Abteilung von Biotest während der Digitalisierung eine Akte, schickte der Projektleiter diese innerhalb von 24 Stunden verschlüsselt per E-Mail.
Heute greifen die Mitarbeiter bei Biotest bequem über die Suchmasken in xft auf benötigte Dokumente zu. „Wir haben die Kollegen von Anfang an aktiv in das Projekt eingebunden, sodass sie sich mit der neuen Arbeitsweise identifizieren konnten“, sagt Dr. Zecher. „Sie freuen sich darüber, dass sie nun wesentlich schneller auf notwendige Informationen bei der Bearbeitung zugreifen können.“ So hat Biotest ermittelt, dass das Ablegen von Dokumenten in die Personalakten heute viermal zügiger und das Finden sogar zehnmal schneller vonstattengeht.
Sowohl Lisa Raasch als auch Dr. Christina Zecher waren mit der Zusammenarbeit mit TROPPER sehr zufrieden. „TROPPER legt großen Wert auf kompetente und persönliche Betreuung. Deshalb haben wir uns in jeder Projektphase sehr wohlgefühlt. Außerdem waren wir positiv überrascht, dass uns ein IT-Dienstleister nach unserer Zusammenarbeit für ein Abschlussgespräch persönlich aufgesucht hat“, so Lisa Raasch. Falls sich die Tochtergesellschaften von Biotest ebenfalls dafür entscheiden sollten, ihre Personalakten zu digitalisieren, würden wir diesen ebenfalls an TROPPER empfehlen.
Über die Biotest AG:
Biotest ist ein Anbieter von Plasmaproteinen und biotherapeutischen Arzneimitteln. Mit einer Wertschöpfungskette, die von der vorklinischen und klinischen Entwicklung bis zur weltweiten Vermarktung reicht, hat sich Biotest vorrangig auf die Anwendungsgebiete klinische Immunologie, Hämatologie und Intensiv- und Notfallmedizin spezialisiert. Biotest entwickelt und vermarktet Immunglobuline, Gerinnungsfaktoren und Albumine, die auf Basis menschlichen Blutplasmas produziert werden und bei Erkrankungen des Immunsystems oder der blutbildenden Systeme zum Einsatz kommen. Darüber hinaus entwickelt Biotest monoklonale Antikörper, unter anderem in den Indikationen Blutkrebs und Systemischer Lupus Erythematodes (SLE), die biotechnologisch hergestellt werden. Biotest beschäftigt weltweit mehr als 1.600 Mitarbeiter.
So stellen Sie Ihre Dokumenten-Digitalisierung unter Einhaltung der DSGVO bei einem Dienstleister sicher
Die DSGVO hat im Jahr 2018 Unternehmen viel Arbeit bereitet. Und auch nachdem die Verordnung bereits ein halbes Jahr gültig ist, stellt sich bei den Auftraggebern die Frage, ob und wie sich die Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister ändert, der personenbezogene Daten verarbeitet. Im Grunde ändert sich hier nichts, denn die Verantwortung hinsichtlich der Daten liegt weiter beim Auftraggeber. Wie können Sie aber sicherstellen, dass der Dienstleister alle erforderlichen Maßnahmen umgesetzt hat, damit personenbezogene Daten geschützt sind? Oder doch lieber eigene Scanstraßen errichten? Nein! Allerdings müssen Sie als Auftraggeber mit Ihren Dienstleistern entsprechende Vereinbarungen treffen. Würden Sie die personenbezogenen Daten aber hausintern digitalisieren und anschließend vernichten, wäre der Aufwand, den Sie zur Einhaltung der DSGVO betreiben müssen, wahrscheinlich weitaus höher.
Im Artikel 28 der DSGVO heißt es: „Erfolgt eine Verarbeitung im Auftrag eines Verantwortlichen, so arbeitet dieser nur mit Auftragsverarbeitern, die hinreichend Garantien dafür bieten, dass geeignete technische und organisatorische Maßnahmen so durchgeführt werden, dass die Verarbeitung im Einklang mit den Anforderungen dieser Verordnung erfolgt und den Schutz der Rechte der betroffenen Person gewährleistet.“ Im Klartext bedeutet dies, dass Sie als Auftraggeber nur externe Dienstleister beauftragen dürfen, bei denen sichergestellt ist, dass die Verarbeitung personenbezogener Daten im Sinne der DSGVO erfolgt. Der Dienstleister muss also geeignete technische und organisatorische Maßnahmen für einen ausreichenden Datenschutz vorweisen. Um dies sicherzustellen, ist der Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags (AVVs) empfehlenswert. In diesem müssen die Vorgaben des Artikels 28 Absatz 3 der DSGVO enthalten sein. Dies sind:
- Gegenstand und Dauer der Verarbeitung,
- Art und Zweck der Verarbeitung,
- Art der personenbezogenen Daten,
- Kategorien von betroffenen Personen,
- Pflichten und Rechte des Verantwortlichen.
Im AVV sollte der Dienstleister auch seine technischen und organisatorischen Maßnahmen, kurz TOM, dokumentiert haben. Wir stellen unseren Kunden eine AVV einschließlich TOMs zur Verfügung, die wir mit unserem Datenschutzdienstleister, der auch unser externer Datenschutzbeauftragter ist, erarbeitet haben.
Ein weitaus höherer Aufwand entstünde, wenn Sie selbst personenbezogene Dokumente digitalisieren. Dann ist es Ihre Pflicht, die entsprechenden Maßnahmen zu treffen. Sie müssen dafür sorgen, dass die Papierdokumente sicher aufbewahrt werden und nur zuständige Mitarbeiter darauf zugreifen können. Das Aufbewahren in einem abschließbaren Raum ist dabei die kleinste Vorkehrung. Bei papierhaften Akten besteht auch immer ein Risiko, wenn ein Mitarbeiter diese beispielsweise zum Kunden oder ins Home Office mitnimmt.
Hinzu kommt der Aufwand, solche Scanstraßen erst einmal zu errichten. Dazu bedarf es geeigneter Hard- und Software, es braucht Personal und natürlich eine Menge Know-how, beispielsweise bei der Auswahl passender Geräte und Software, bei der Administration oder der Wartung. Im laufenden Betrieb kommt das Ausfallrisiko ebenso hinzu wie das Abfangen schwankender Auslastungen von Scanstraßen und den Mitarbeitern im Tages- und Jahresverlauf. Außerdem ist es nicht damit getan, die Dokumente zu digitalisieren, sondern in die Prozesse so zu integrieren, dass sie mit maximaler Effizienz verarbeitet werden.
Als Dokumenten-Dienstleister haben wir bereits zahlreiche Unternehmen bei Digitalisierungsvorhaben unterstützt. Damit verfügen wir über umfangreiche Erfahrung bei der Implementierung und Umsetzung solcher Digitalisierungsprojekte, die wir gerne an Sie weitergeben. Das Thema Datenschutz ist für uns nicht erst seit der DSGVO gelebte Praxis. So arbeiten wir beispielsweise seit Jahren nach den Richtlinien des Bundesdatenschutzgesetzes und sind mit dem Umgang sensibler Informationen (z. B. Personalakten, Kreditakten, Daten zur Sozialversicherung) vertraut. Als ein nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziertes Unternehmen sind für uns zudem ein ausgereiftes Qualitätsmanagement und transparente Prozesse selbstverständlich.
Besuchen Sie doch einmal eine unserer Produktionsstätten und wir zeigen Ihnen, wie gewissenhaft wir mit den Dokumenten unserer Kunden umgehen! So haben Sie anschließend ein gutes Gefühl, dass Ihre Daten bei uns in guten Händen sind.

