Ausgabeformate im Vergleich

Auf Datenblättern von Scannern sind als Ausgabeformate in der Regel TIFF und JPG aufgeführt. Diese dienen dem Scandienstleister als Basis für die weitere Verarbeitung bis hin zum Ausgabeformat nach Kundenwunsch.

Eine von den Kunden häufig gestellte Frage ist die nach dem richtigen Bildformat. Letztendlich ist dies oft stark abhängig vom nachgelagerten Archivsystem des Kunden. Trotzdem ist es wichtig zu wissen, welche Formate für die jeweils zu digitalisierenden Unterlagen und Anforderungen des Kunden die beste Wahl sind. Wir haben für Sie in diesem Beitrag drei der gängigsten Ausgabeformate gegenübergestellt und ihre Vor- und Nachteile zusammengefasst.

TIFF
Das Tagged-Image-File-Format wurde bereits Mitte der 1980er Jahre gemeinsam von Microsoft und Aldus (1994 von Adobe übernommen) für die Farbseparation bei gescannten Rastergrafiken entwickelt. Es war bis zum Jahrtausendwechsel das bevorzugte Format, wenn es um die Archivierung gescannter Dokumente ging.

Durch die Kompressionsverfahren CCITT G3 oder G4 können digitalisierte Dateien auf ein Minimum reduziert werden. Allerdings gingen damit vorhandene Farbinformationen verloren. Für Schwarz-Weiß-Dokumente oder Unterlagen, bei denen das Thema Farbe keine Rolle spielt, stellt dies kein Problem dar. Enthalten die zu digitalisierenden Dokumente auch Bilder – beispielsweise Schadensunterlagen bei Versicherungen – können diese aber nicht mehr mit G4 komprimiert werden, so dass zwar farbige Dateien entstehen, diese ab im Vergleich zur G4-Komprimierung sehr groß werden.

Beim TIF-Format besteht zudem die Möglichkeit mehrseitige Dokumente in einem TIF abzulegen. Es handelt sich dann um ein Multitiff in dem durch Vor- und zurückblättern im Dokument navigiert werden kann.

+ kleine Dateigrößen bei Schwarz-Weiß-Bildern
+ mehrseitige Dokumente in einer Datei
– Farbinformationen erzeugen große Dateien
– keine Metadatenunterstützung

JPEG
Das JPEG-Format erblickte Anfang der 1990er Jahre das Licht der Welt. Die Bezeichnung ist auf die Joint Photographic Experts Group zurückzuführen, die das Format zur Kompression von Farbbildern entwickelte. Mittlerweile hat sich die Abkürzung „JPG“ durchgesetzt, was in der Dateiendung deutlich wird.

Es ist ein Bild- und weniger ein Dokumentenformat und kennt beispielsweise keine Seitenlogik. Das bedeutet, dass mehrseitige Dokumente in mehreren, einzelnen JPGs abgelegt sind. Hinzukommt, dass die Komprimierung je nach Konfiguration eigentlich klare Kanten bei Buchstaben verschwimmen lässt, was dazu führt, dass eine Volltexterkennung über OCR schlechtere Ergebnisse liefert. Um diesen Nachteil zu umgehen, müssen die Dokumente während der Verarbeitung beim Scandienstleister verlustfrei erstellt werden oder durch Binarisierung, also der Erzeugung eines TIFFs aus dem JPG, für die OCR-Lesung optimiert werden, wodurch die Dateien deutlich größer werden. Dieser Nachteil ist durch den Scandienstleister vor Übergabe an den Kunden durch eine erneute Komprimierung auszugleichen.

+ kleine Dateigrößen bei Bildern
+ echte Dokumentenwiedergabe da Farbinformationen enthalten sind
– mehrseitige Dokumente werden in mehreren JPGs abgespeichert
– schlechte OCR-Ergebnisse

PDF
Das Portable Document Format hat Adobe entwickelt und 1993 erstmals vorgestellt. Die damalige Intention des Adobe-Gründers John Warnock war, der IT-Welt ein leicht handhabbares Format zur Verfügung zu stellen, das wenig Speicherplatz benötigt und den Dateiaustausch zwischen unterschiedlichen Systemen erleichtert. Mittlerweile hat sich PDF als Dokumentenformat längst durchgesetzt. Dies liegt auch in der Tatsache begründet, dass Adobe es immer weiterentwickelt hat.

Funktionen, wie das Handling von Metadaten, die Einbindung digitaler Signaturen, integrierte Kompression, sind hinzugekommen und haben die Akzeptanz von PDF gefördert. So können beispielsweise bei einer Rechnung zusätzlich zum Image auch die zugehörigen Rechnungsdaten in der PDF abgelegt werden, was eine Weiterverarbeitung z. B. in Eingangsrechnungsprozessen vereinfacht. Der Markt stellt zahlreiche Lösungen zur Verfügung, um PDF-Dateien zu erzeugen, zu bearbeiten, zu komprimieren usw. Der derzeit aktuelle Stand ist PDF 2.0, der 2017 von der ISO veröffentlicht wurde.

Beispielsweise erstellen wir PDF-Dateien, die als Container für erzeugte TIFF oder JPG verwendet werden. Somit es möglich, in einer PDF-Datei farbige und schwarz-weiße Dokumente abzulegen. Die Erzeugung mehrseitiger Dokumente stellt ebenfalls kein Problem dar.

+ Text und Bild integrierbar
+ mehrseitige Dokumente in einer Datei
+ gute OCR-Ergebnisse, dadurch gegebene Durchsuchbarkeit des Dokumentes
+ Metadatenunterstützung
+ Geringer Speicherbedarf auch bei farbigen Dokumenten

PDF/A
Eine Unterspezifikation von PDF ist PDF/A, der ISO-Standard für die Langzeitarchivierung. Mit diesem Format stellen Sie die Reproduzierbarkeit Ihrer Dateien über Jahrzehnte hinweg sicher. Dies ist teilweise unabdingbar, beispielweise, wenn es um Kreditakten, Konstruktionszeichnungen, Patientenunterlagen oder einfach nur um Rechnungen geht. Um dies zu gewährleisten, sind im Standard bestimmte Vorschriften definiert. Beispielsweise muss eine PDF/A-Datei sämtliche Inhalte bereitstellen, was zu ihrer Darstellung erforderlich ist (z. B. Schriften), und darf nichts beinhalten, was diese Darstellung beeinträchtigen könnte (z. B. Fremdabhängigkeiten).

+ stabiles Langzeitformat
+ mehrseitige Dokumente in einer Datei
+ gute OCR-Ergebnisse, dadurch gegebene Durchsuchbarkeit des Dokumentes
+ kleine Dateigrößen unabhängig vom Inhalt
+ Metadatenunterstützung

Wir empfehlen unseren Kunden, digitalisierte Dokumente im PDF/A-Format abzulegen. TIFF sollte unseres Erachtens noch dann gewählt werden, wenn die Systeme, die die digitalen Images bearbeiten, nur dieses Format akzeptieren. JPEG als Bildformat kommt nur dann infrage, wenn die Farbinformation wichtig ist, die Dokumente sonst aber lediglich als „dumme“ Images abgelegt werden sollen.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie zu den Formaten Fragen haben!


Puzzleteil „Digitalisierung der Eingangspost“

Zahlreiche Unternehmen haben ihre Bestandsakten digitalisiert, damit sie diese platzsparend archivieren können und ihre Mitarbeiter einen schnellen, standortunabhängigen Zugriff auf die darin enthaltenen Informationen haben. Diese Vorteile lassen sich auch auf den Posteingang adaptieren und so gleichzeitig Medienbrüche vermeiden. Dabei ist eine gründliche Vorbereitung das A und O für einen erfolgreichen Projektverlauf.

Unser Direktor Vertrieb, Bodo Boer, gibt in einem Artikel, der im Postmaster-Magazin erschienen ist, Handlungsempfehlungen. Wir bedanken uns bei der Redaktion, dass wir den Beitrag auf unserer Webseite veröffentlichen dürfen.

Lesen Sie HIER den vollständigen Beitrag!


Scanner – welcher ist der Richtige?

Hochleistungsscanner, Desktop-Geräte, Flachbild-Scanner, Multifunktionsgeräte … die Varianten von Geräten zur Digitalisierung sind vielfältig. Dementsprechend ist es manchmal schwierig, den geeigneten Typ für die eigenen Anforderungen auszuwählen. Die folgende Gegenüberstellung soll Ihnen die Auswahl erleichtern.

Grundsätzlich lassen sich Scanner danach unterscheiden, wie viele Seiten sie pro Minute verarbeiten können. So können beispielsweise Hochleistungsscanner, die als Einzugsscanner konzipiert sind, bis zu 430 Seiten pro Minute digitalisieren. Dabei ist zu beachten, dass es sich hierbei um einen theoretischen Wert handelt. Hochleistungsscanner sind in der Lage, sowohl Vorder- und Rückseite in einem Durchlauf (Duplex) zu erfassen als auch Bilder in Schwarz-Weiß, Farbe oder Graustufen zu erzeugen. In der Regel verfügen diese Geräte über einen automatischen Blatteinzug, ultraschallbasierte Sensoren, die einen Doppelblatteinzug zuverlässig erkennen und den Scanprozess automatisch unterbrechen, sowie Funktionen zur Qualitätsverbesserung wie z. B. eine Leerseitenerkennung. Unter anderem bietet Kodak Alaris mit den ibml ImageTrac-Geräten äußerst robuste und leistungsfähige Scanner an. Das sind richtige Arbeitstiere!

Fällt das zu digitalisierende Dokumentenvolumen geringer aus, empfiehlt sich der Einsatz von Produktionsscannern. Sie digitalisieren zwischen 150 und 210 Seiten pro Minute. Auch sie verfügen über Produkteigenschaften wie automatischer Blatteinzug, ultraschallbasierte Sensoren sowie Funktionen zur Qualitätsverbesserung wie z. B. eine Leerseitenerkennung. Kodak Alaris bietet mit der i4000-Serie Großformatscanner an, die erweiterte Erfassungsanwendungen unterstützen, und mit der i5000-Serie Desktop- bzw. Boden-Großformatscanner für den Dauerbetrieb.

Während Hochleistungs- bzw. Produktionsscanner für die zentrale Digitalisierung, beispielsweise in Poststellen, ausgelegt sind, eignen sich Abteilungsscanner für die gemeinsame Nutzung mehrerer Personen. Sie verarbeiten 50 bis 100 Seiten pro Minute und beanspruchen – im Vergleich zu ihren großen „Brüdern“, den Hochleistungs- bzw. Produktionsscannern – weniger Platz.

Eine besondere Spezies sind Buchscanner, die sich nicht nur für das Digitalisieren von Büchern eignen, sondern auch zum Scannen von geösten Dokumenten, beispielsweise notariellen Urkunden. Dabei werden die Dokumente einfach von oben fotografiert. Der Vorteil, im Gegensatz zu Flachbett-Scannern, ist, dass der Benutzer das Dokument nicht jedes Mal neu ausrichten muss, wenn eine Seite digitalisiert ist. Diese Scanner sind natürlich nicht für große Mengen gedacht, sondern eben nur für zusammenhängende Dokumente.

Multifunktionsgeräte, mit denen Anwender zusätzlich kopieren und drucken können, sind nach unserer Erfahrung keine Alternative für Stand-alone-Geräte, aber eine Ergänzung. Sie eignen sich dann, wenn nur hin und wieder etwas gescannt werden muss, jedoch  nicht für die Verarbeitung täglich anfallender Dokumente, die zeitnah digital zur Verfügung stehen müssen. Dafür sind sie einfach nicht konzipiert.

Sie sollten aber nicht nur die Menge an zu verarbeitenden Seiten als Entscheidungskriterium bei der Scanner-Auswahl heranziehen. Wichtig ist beispielsweise auch die Bildqualität, die sich in der Auflösung niederschlägt. Sollen die Dokumente nach dem Scannen nur digital zur Verfügung stehen, reichen 200 dpi aus. Geht es Ihnen aber auch darum, dass die Dokumenteninhalte zuverlässig erkannt und ausgelesen werden, empfiehlt sich eine Auflösung von 300 dpi. Allerdings sollte dabei berücksichtig werden, dass sich dann die Dateigröße verdoppelt. Dann und beim Farb-Scannen kommt die Komprimierung der digitalen Images zum Tragen.

Der Markt stellt hierfür spezielle Erkennungssoftware zur Verfügung, deren Leistungsumfang unterschiedlich ist. Dieser reicht von einer OCR-Auslesung zur Verschlagwortung der Dokumente oder zu Zwecken einer Volltextrecherche bis hin zur Klassifizierung nach einzelnen Dokumentenarten. Einige Scanner-Anbieter, wie beispielsweise Kodak Alaris, haben in ihrem Produktportfolio entsprechende Erfassungs-Software im Angebot. Darüber hinaus gibt es auch Hersteller leistungsstarker Software-Lösungen, die auf KI beruhen. Hierzu gehört beispielsweise unser Partner Insiders Technologies. Wollen Sie eine Lösung eines Drittanbieters nutzen, sollten Sie vorab das Zusammenspiel von Hard- und Software prüfen.

Ein geeigneter Scanner ist Voraussetzung, um Dokumente effizient zu erfassen und damit Prozesse künftig zu digitalisieren. Er ist allerdings nur der Anfang auf dem Weg in Richtung digitale Transformation. Der gesamte Prozess inklusive der Tätigkeiten, wie die Dokumentenaufbereitung, das Scannen als solches (Sortierung, Einsatz von Barcodes oder Trennblätter usw.) und die weiteren Verarbeitungsschritte mit den digitalen Images bzw. der gewonnenen Daten, müssen wohlüberlegt und definiert sein. Hierzu gehören beispielsweise auch Fragen, wie Dokumente an nachgelagerte DMS-, ERP- oder CRM-Systeme übergeben werden können, welche Metadaten bzw. Dokumentenklassen dabei genutzt werden sollen oder wie extrahierte Daten an weiterverarbeitende Software-Lösungen übermittelt werden können.

Wir beraten Sie gern, wenn es darum geht, Ihr Unternehmen für die Digitalisierung fit zu machen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!


TROPPER blickt auf erfolgreiche Fachtagung „Treffpunkt HR“ zurück

Leverkusen. Die TROPPER DATA SERVICE AG präsentierte im Rahmen ihrer Fachtagung „Treffpunkt HR“ kürzlich gemeinsam mit Partnern und Kunden aktuelle Aspekte des Personalmanagements. Mehr als 50 Teilnehmer folgten den Vorträgen und lobten insbesondere die Mischung aus Theorie, Praxis und den Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

„Mit dem zunehmenden Fachkräftemangel sind Personalabteilungen gefordert, effizienter zu arbeiten, sodass sie sich verstärkt um Mitarbeitergewinnung und -entwicklung kümmern können“, sagt Bodo Boer, Direktor Vertrieb der TROPPER DATA SERVICE AG. „Im Rahmen unserer Fachtagung haben wir den Teilnehmern dazu unterschiedliche Ansätze gezeigt, wie sie ihre Mitarbeiter von administrativen Tätigkeiten entlasten können, damit diese mehr Zeit für wertschöpfende Aufgaben haben.“

Dazu gehört die Einführung von elektronischen Personalakten, ein Bereich, in dem TROPPER viel Know-how und Erfahrung mitbringt. Wie ein Unternehmen ein solches Projekt erfolgreich bewerkstelligen kann, zeigte Jan Valenthon, Personalleiter der PFLITSCH GmbH & Co. KG, im Rahmen eines Anwendervortrags anhand eigener Erfahrungen auf. Außerdem stellte Michael Müller, Geschäftsführer der Travel Management Consulting GmbH, Möglichkeiten vor, wie ein automatisiertes und transparentes Reisekostenmanagement funktionieren kann. Sigurd Seifert, Director Marketing & Business Development der SD Worx GmbH, wägte in seinem Vortrag Chancen und Risiken einer cloudbasierten HR-Arbeit ab. Anschließend erörterte Andreas Eisemann, Vice President Sales der softgarden e-recruiting GmbH, wie mobiles Recruiting und Prozessgeschwindigkeit mit den besten Bewerbern in Zusammenhang stehen. Zum Ende der Veranstaltung führten Dr. Rainer Czech und Nadine Klein von der Insiders Technologies GmbH vor, wie moderne Kommunikation in der Personalabteilung mit Mobile Solutions und Mitarbeiter-Apps funktionieren kann.

„Wir haben uns insbesondere darüber gefreut, dass die Teilnehmer die Chance intensiv nutzten, Fragen an die Experten zu stellen und die vorgestellten Ansätze untereinander zu diskutieren“, sagt Bodo Boer. „Im Nachgang haben wir viel positives Feedback erhalten, sodass wir dieses Veranstaltungsformat im nächsten Jahr fortsetzen.“

Über die TROPPER DATA SERVICE AG:
Die TROPPER DATA SERVICE AG hat sich seit ihrer Firmengründung im Jahr 1966 auf Dienstleistungen und Produkte für das Verwaltungs-, Informations- und Dokumenten-Management spezialisiert. Das Unternehmen gestaltet, integriert und pflegt komplexe Dokumenten-Management-Systeme und migriert Daten und Systeme. Ein weiterer Schwerpunkt sind Outsourcing-Dienstleistungen für die Datenkonvertierung und -archivierung sowie Business Process Services für Banken und Versicherungen. Hierfür ist TROPPER DATA SERVICE mit mehr als 300 qualifizierten Mitarbeitern einer der größten Dienstleister in Deutschland. Der Firmensitz ist Leverkusen; eine Niederlassung befindet sich in Neuenhagen/Berlin. Weitere Geschäftsstellen sind in Ratingen und Dresden angesiedelt. Zu den Kunden von TROPPER DATA SERVICE zählen Industrieunternehmen, Banken und Versicherungen sowie Behörden von Bund, Ländern und Kommunen.

Ihre Redaktionskontakte:
TROPPER DATA SERVICE AG
Dirk Wilbertz
Marie-Curie-Str. 6
51377 Leverkusen
Telefon: 0214 4049-0
info@tropper.de

good news! GmbH
Nicole Gauger
Kolberger Str. 36
23617 Stockelsdorf
Telefon: 0451 88199-12
nicole@goodnews.de
http://www.goodnews.de


TROPPER zeigt die Zukunft des Personalwesens

Leverkusen. Cloud-Lösungen halten Einzug in den Alltag von Personalabteilungen, elektronische Personalakten sind längst nichts Neues mehr und Bewerber werden heute bevorzugt per E-Recruiting gesucht. Über diese und weitere neue Technologien im HR-Umfeld informiert die TROPPER DATA SERVICE AG Personalverantwortliche auf ihrer Fachtagung „Treffpunkt HR“ am 8. Oktober 2018 in der BayArena in Leverkusen.

Die TROPPER DATA SERVICE AG ist eines der größten deutschen Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen im digitalen Informations- und Dokumentenmanagement und hat in der Vergangenheit zahlreiche Projekte im HR-Umfeld umgesetzt. Dazu gehören vor allem die Einrichtung elektronischer Personalakten und die damit einhergehende Digitalisierung von Papierakten. Die Fachtagung im Oktober wird daher wörtlich ein „Treffpunkt HR“: Spezialisten aus allen Bereichen des HR-Managements zeigen dort die Zukunft im Personalmanagement auf.

HR-Trends, technologische Neuheiten und Praxisbeispiele auf der Fachtagung „Treffpunkt HR“ in Leverkusen

So erläutert Michael Müller, Geschäftsführer der Travel Management Consulting GmbH, wie Unternehmen ein automatisiertes und transparentes Reisekostenmanagement aufsetzen können. Sigurd Seifert, Director Marketing & Business Development der SD Worx GmbH, wägt Chancen und Risiken einer cloudbasierter HR-Arbeit gegeneinander ab und Jan Valenthon, Personalleiter der PFLITSCH GmbH & Co. KG, beschreibt praxisnah die Einführung einer elektronischen Personalakte bei dem Hersteller von Elektronikbauteilen aus Hückeswagen.
Anschließend erörtert Andreas Eisemann, Vice President Sales der softgarden e-recruiting GmbH, wie mobiles Recruiting und Prozessgeschwindigkeit mit den besten Mitarbeitern in Zusammenhang stehen. Zum Ende der Veranstaltung stellen Dr. Rainer Czech und Nadine Klein von der Insiders Technologies GmbH dar, wie moderne Kommunikation in der Personalabteilung mit Mobile Solutions und Mitarbeiter-App funktionieren kann.
Die Fachtagung am 8. Oktober 2018 in der BayArena beginnt um 12.00 Uhr und endet gegen 16.00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Anmeldeformular und weitere Informationen stehen unter https://www.bvmw.de/veranstaltungen/detaildoo/26087 zur Verfügung bzw. können per E-Mail an fachtagung@tropper.de angefordert werden.

Über die TROPPER DATA SERVICE AG:
Die TROPPER DATA SERVICE AG hat sich seit ihrer Firmengründung im Jahr 1966 auf Dienstleistungen und Produkte für das Verwaltungs-, Informations- und Dokumenten-Management spezialisiert. Das Unternehmen gestaltet, integriert und pflegt komplexe Dokumenten-Management-Systeme und migriert Daten und Systeme. Ein weiterer Schwerpunkt sind Outsourcing-Dienstleistungen für die Datenkonvertierung und -archivierung sowie Business Process Services für Banken und Versicherungen. Hierfür ist TROPPER DATA SERVICE mit mehr als 300 qualifizierten Mitarbeitern einer der größten Dienstleister in Deutschland. Der Firmensitz ist Leverkusen; eine Niederlassung befindet sich in Neuenhagen/Berlin. Weitere Geschäftsstellen sind in Ratingen und Dresden angesiedelt. Zu den Kunden von TROPPER DATA SERVICE zählen Industrieunternehmen, Banken und Versicherungen sowie Behörden von Bund, Ländern und Kommunen.

Ihre Redaktionskontakte:
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TROPPER Mitglied im BVMW

Wir haben unser Engagement in Verbänden ausgeweitet. Ab sofort sind wir Mitglied im Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW). „Hier wollen wir unser digitales Know-how als ein führendes Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen im Bereich des Informations- und Dokumentenmanagements einbringen“, erklärt unser Direktor Vertrieb, Bodo Boer.
Denn gegenwärtig mangelt es im deutschen Mittelstand an dieser Kompetenz, um konkrete Projekte anzugehen und Erfolge zu erzielen. Das belegt die aktuelle Konjunkturumfrage des BVMW. Das Kompetenzzentrum des BVMW versucht hier zu helfen. „Dazu möchten wir gern beitragen“, so Bodo Boer.


Eurowings fliegt papierlos

Die Eurowings Aviation GmbH (kurz EWA) verarbeitet für die gesamte EW Group ihre Eingangsrechnungen elektronisch und profitiert so von schnelleren, effizienteren und nachvollziehbaren Prozessen. Voraussetzung dafür ist die Digitalisierung der dazugehörigen Dokumente. Diese Aufgabe hat das Unternehmen an die TROPPER DATA SERVICE AG ausgelagert. Seit Mitte 2015 sorgt der Dokumentendienstleister dafür, dass die EWA täglich innerhalb weniger Stunden die Rechnungsdokumente in ihrem System direkt zur weiteren Rechnungsprüfung vorfindet.

Dortmund, Düsseldorf und Köln: In diesen drei Städten ist die EW Group vertreten und erhält postalisch und elektronisch etwa 7.000 Rechnungen jeden Monat, Tendenz steigend. 2017 werden es voraussichtlich erstmals insgesamt mehr als 90.000 sein. Hinzu kommen Auftragsbestätigungen, Lieferscheine, Voucher, Kreditkartenabrechnungen usw. Diese müssen digital zum Provider der EW Group LGBS Krakau übermittelt werden, denn hier findet die weitere Verarbeitung statt. Dazu hatte das Unternehmen vor Auslagerung an TROPPER DATA SERVICE einen Mitarbeiter beschäftigt, der täglich die eingehenden Dokumente aufbereitet und gescannt hat.

Aufgrund der Erweiterung und Verlagerung von Verkehrsverbindungen der Lufthansa an die EW Group und den daraus resultierenden Gründungen neuer Gesellschaften, die jeweils über einen eigenen Buchungskreis und Rechnungseingangskanal verfügen, war die Auslagerung an einen Scanprovider alternativlos. Hinzu kam das steigende Volumen der zu verarbeitenden Rechnungen, so dass sich die EWA im Juli 2015 dazu entschieden hat, die Digitalisierung der Dokumente an einen externen Dienstleister zu übergeben. Gesucht wurde ein Dokumentendienstleister, der im Städtedreieck Köln, Düsseldorf und Dortmund angesiedelt ist. „Mit der regionalen Verbundenheit wollten wir sicherstellen, dass eventuell auftretende Probleme schnell auf dem kleinen Dienstweg lösbar sind“, erläutert Thomas Kettendörfer, Senior Manager Providermanagement bei EWA. „Bei der Recherche sind wir auf TROPPER DATA SERVICE mit Sitz in Leverkusen gestoßen und haben uns aufgrund der namhaften Referenzen für eine Zusammenarbeit entschieden. Ein Entschluss, den wir bis heute nicht bereuen.“

Seitdem holt ein Kurierfahrer täglich die eingehende Post von den drei Standorten ab und transportiert sie zur Produktionsstätte nach Leverkusen. „Alles, was die Post uns liefert, wird 1:1 an TROPPER DATA SERVICE weitergeleitet“, sagt Kettendörfer. Hier werden die Dokumente innerhalb weniger Stunden verarbeitet. Der Scandienstleister hat die Aufgabe, die Dokumente aufzubereiten, zu scannen, ins PDF-Format zu wandeln und sie einer Qualitätssicherung zu unterziehen. Dazu erhält das Unternehmen auch die Rechnungen, die die EW Group über verschiedene Mail-Adressen pro Buchungskreis erhält. TROPPER DATA SERVICE stellt sicher, dass jede Rechnung exakt täglich in den unterschiedlichen Buchungskreisen der EW Group vorhanden ist, selbst, wenn ein Lieferant sie sowohl postalisch als auch elektronisch verschickt.

Die digitalisierten Images werden von TROPPER DATA SERVICE über eine verschlüsselte Verbindung nach LGBS Krakau zur Validierung weitergleitet, wo schließlich auch der Import in das SAP-System erfolgt. Die Papierdokumente lagert TROPPER DATA SERVICE ein halbes Jahr ein und vernichtet sie nach Rücksprache mit EWA gemäß dem Bundesdatenschutzgesetz.

„Wir sind mit der Arbeit, die TROPPER DATA SERVICE für uns leistet, sehr zufrieden“, fasst der Senior Manager zusammen. „Das Unternehmen hat uns mit seinem Know-how hervorragend bei der Umsetzung unterstützt und stellt einen täglichen reibungslosen Ablauf sicher.“ Darüber hinaus lobt er den engen Austausch und die Flexibilität von TROPPER DATA SERVICE bei Prozessänderungen, die schnell umgesetzt werden müssen. Aufkommende Fragen wurden umgehend beantwortet. Seine Kollegen freuen sich darüber, dass sie in der Funktion zur Steuerung und Monitoring der Provider qualifizierteren Tätigkeiten nachgehen können und nicht zusätzlich für die Aufbereitung und das Scanning von Dokumenten verantwortlich sind. „Die Auslagerung dieser Prozesse zur weiteren Digitalisierung ist für uns eine große Arbeitsentlastung, ohne die wir in dieser Form und Geschwindigkeit die weiteren Wachstumsphasen nicht hätten realisieren können“, so Kettendörfer.


Digitale Transformation in der Personalabteilung

Insbesondere die Änderung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, wie der demografische Wandel und der Fachkräftemangel, verlangen neue Schwerpunkte in den Unternehmen. Wer die neuen Aufgaben der Personalabteilung, wie Talentmanagement und Führungskräfteentwicklung vernachlässigt, läuft Gefahr, die Basis des Erfolges zu verlieren: nämlich die Mitarbeiter. Folglich haben sich in den vergangenen Jahren die Aufgaben der Personalabteilung verändert. Der Fokus liegt in der Bindung von Mitarbeitern und deren Förderung. Dazu müssen Prozesse optimiert und der Fokus auf wertschöpfende Tätigkeiten gelegt werden, anstatt die Arbeitszeit für das Sortieren von Akten oder die Suche nach Informationen zu verwenden. Der Schlüssel hierzu ist die digitale Personalakte. Unser Direktor Vertrieb, Bodo Boer, erläutert die Hintergründe.

Personalabteilungen arbeiten mit zahlreichen mitarbeiterbezogenen Dokumenten, die nach Gesetzesvorgabe zum Teil deutlich länger als zehn Jahre aufzubewahren sind. Bei einer papierbasierten Ablage müssen qualifizierte Mitarbeiter einen großen Anteil unqualifizierter Tätigkeiten wie Ablage, Suchen in Aktenordnern usw. vornehmen. Damit werden unnötig Ressourcen gebunden, die effektiver in das Personalmanagement einfließen können.

Digitalisierung löst nicht nur Platzprobleme
Wenn ein Unternehmen seine Personalakten digital verwaltet, stehen sämtliche Daten der Mitarbeiter, unabhängig an welchem Standort sie tätig sind, zentral per Mausklick bereit. Dadurch reduzieren sich die Bearbeitungszeiten, denn das Zusammensuchen von Dokumenten sowie deren Ablage entfallen. Der Zugriff auf einzelne Bestandteile der Akte wird durch eine einheitliche Struktur zusätzlich beschleunigt. Über ein entsprechendes Berechtigungssystem sind sie vor unbefugtem Zugriff geschützt. Damit erfüllen Unternehmen Vorgaben des § 9 Bundesdatenschutzgesetz. Dieser besagt unter anderem, dass personenbezogene Daten so aufbewahrt werden müssen, dass lediglich Mitarbeiter der Personalabteilung sowie der Betriebsrat und der betroffene Mitarbeiter selbst auf sie zugreifen können. Außerdem müssen sie gegen Zerstörung oder Verlust geschützt sein. Darüber hinaus können digitale Unterlagen platzsparender aufbewahrt werden als das papierbasierte Pendant.

Der immer größere Platzbedarf für die Personalakten war für die PFLITSCH GmbH & Co. KG mit Sitz in Hückeswagen ein Argument, die Akten zu digitalisieren. Um Raum zu sparen, behalf sich das Familienunternehmen mit 280 Mitarbeitern damit, die Personalunterlagen in Handmappen statt in Ordnern abzulegen. Doch das reichte nicht aus, um die kontinuierlich steigende Papiermenge aufzubewahren. „Durchschnittlich gehörten zu jeder Akte etwa 100 Dokumente“, sagt Jan Valenthon, Personalleiter bei PFLITSCH. „Allerdings haben wir bei einigen Mitarbeitern schon eine zweite Mappe anlegen müssen, weil die erste bereits komplett befüllt war.“ Darüber hinaus war das aufwändige Papierhandling ein weiterer Grund, digitale Personalakten einzuführen. „Wir mussten jedes Mal zum Schrank gehen, die relevante Akte suchen und nach getaner Arbeit dort wieder reinhängen. Wenn die gewünschte Akte nicht vorhanden war, fragten wir bei den Kollegen nach, wer diese gerade auf dem Schreibtisch hat. Außerdem habe ich mich unwohl gefühlt, wenn ich sensible Personalunterlagen mit ins Home-Office genommen habe“, so Valenthon.

PFLITSCH entschied sich 2016, die digitale Personalakte einzuführen. Da das Volumen der Bestandsakten sehr umfassend war, lagerte das Unternehmen die Digitalisierung an uns aus. Heute greift die HR-Abteilung bei PFLITSCH direkt von der HR-Software auf die Akten des gesamten Personalstamms zu. „Es ist sehr vorteilhaft, direkt vom Arbeitsplatz die Personalakten aufzurufen“, sagt Valenthon. „Wir können nun beispielsweise telefonische Anfragen direkt beantworten und müssen nicht mehr auf einen Rückruf vertrösten, um erst einmal die Akte aus dem Schrank zu holen.“

Standortübergreifender, zeitunabhängiger Zugriff funktioniert nur elektronisch
Auch die Steelcase AG entschied sich für die Einführung der digitalen Personalakte und lagerte die Verarbeitung der Bestandsakten an uns aus. Anlass war der Umzug der Personalabteilung von Rosenheim nach München in das Learning + Innovation Center (LINC). Außerdem haben sich bei dem Büroeinrichtungsanbieter die Rahmenbedingungen dahingehend geändert, dass Mitarbeiter ausländischer Niederlassungen auf die Dokumente der Personalabteilung zugreifen mussten. „Das funktioniert allein aufgrund unterschiedlicher Arbeitszeiten und Zeitzonen nicht, wenn diese papierbasiert vorliegen“, erläutert Daniel Martin, Payroll & Benefit-Specialist bei Steelcase. „Hinzu kamen die Unmengen an Papier, mit denen es mühselig war zu arbeiten.“ Bei der Auswahl eines adäquaten Dienstleisters, der die Dokumente digitalisieren sollte, waren für Daniel Martin unter anderem detaillierte Prozessbeschreibungen und die Sicherheit beim Dokumententransport wichtig. Letztere konnten wir durch feuerfeste Datenschutzkoffer für die Überführung der Papierakten zum Verarbeitungszentrum, eigene GPS-getrackte LKW und exklusive Fahrten, mit denen wir ausschließlich die Dokumente von der Steelcase AG abgeholt haben, garantieren.

Dank der digital vorliegenden Personalakten ist das HR-Team von Steelcase heute in der Lage, standort- und zeitunabhängig auf die Dokumente zuzugreifen. Außerdem gestalten sich die Prozesse effizienter und transparenter. Ein weiterer Nebeneffekt war der reduzierte Raumbedarf. „Unser neuer Unternehmenssitz befindet sich in zentraler Lage von München mit entsprechend hohen Mietpreisen“, so Daniel Martin. „Wir konnten durch den Wegfall der Papierakten enorm viel Archivplatz einsparen, aus dem wir Raum für Arbeitsplätze schaffen konnten. Das alleine hat das Projekt bereits rentabel gemacht.“

Digitalisierung auszulagern bietet Vorteile
Wie beschrieben, haben sich sowohl PFLITSCH als auch Steelcase dazu entschieden, einen Dienstleister mit der Verarbeitung ihrer Bestandakten zu beauftragen. Dies ist in den meisten Fällen auch sinnvoller, statt die Arbeit in Eigenregie vorzunehmen. Hierzu fehlt es in der Regel an technischem Equipment und Personal, da nur ein sehr kleiner Kreis an Mitarbeitern die sensiblen und vertraulichen Dokumente einsehen darf. Ein Dienstleister kann ca. 500 bis 1.000 Personalakten innerhalb einer Woche komplett verarbeiten, ein Volumen, das nur mit einer ausgefeilten Logistik und entsprechenden Hochleistungsscannern realisierbar ist. Dabei sollte der Scandienstleister folgende Anforderungen erfüllen:

  • Wie viele Referenzen hat der Dienstleister im Bereich der Personalaktendigitalisierung?
  • Liegt ein schlüssiges Digitalisierungskonzept vor?
  • Liegt ein schlüssiges Datenschutzkonzept vor? Dies sollte immer vorher ausgehändigt werden und eine Prüfung der Produktionsstätte durchgeführt werden.
  • Werden die digitalisierten Daten verschlüsselt und sicher übertragen?
  • Welche Zertifikate hat der Dienstleister?
  • Wie sicher ist der Transport der Akten organisiert?
  • Sind die Mitarbeiter dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) verpflichtet?

Ein weitaus größerer Vorteil, die Digitalisierung von Bestandsakten an einen Dienstleister zu delegieren, besteht darin, dass Personalverantwortliche von deren Know-how profitieren. Dies ist insbesondere bei der Klassifizierung der Dokumentenarten bzw. bei der Struktur der künftigen Personalakte sinnvoll. Grob lassen sich drei Szenarien unterscheiden. Entweder werden die Dokumente in der chronologischen Reihenfolge der bisherigen Ablage gescannt und in einer Datei abgelegt (eine Akte = ein Dokument) oder es wird bei der Digitalisierung die derzeit in der physischen Akte vorhandene Registerstruktur beibehalten. In einem dritten Szenario erfolgt die Digitalisierung jeder Akte mit der gleichzeitigen Klassifizierung nach Dokumentenart. Hierbei wird die in der physischen Akte vorhandene Registerstruktur aufgelöst und jedes Dokument klassifiziert (z. B. Bewerbung, Arbeitsvertrag, Krankenversicherung etc.). Jedes Dokument wird zusätzlich nach Personalnummer, Name und Vorname sowie Geburtsdatum indiziert. Erfahrungsgemäß amortisiert sich diese initial etwas aufwändigere Lösung schnell, da die elektronische Personalakte einheitlich abgebildet ist und die Mitarbeiter wesentlich effizienter damit arbeiten können.

Fazit:
Personalabteilungen, die das Optimierungspotenzial ihrer HR-Prozesse mit dem Multitalent „elektronische Personalakte“ voll ausschöpfen, schaffen Nutzen, Mehrwert und Zeitersparnis im Unternehmen:

  • Mobiler und standortunabhängiger Zugriff auf die Akten
  • Schnell verfügbare Informationen
  • Sicherheit und Zeitgewinn

All dies erleichtert Personalmitarbeitern und Führungskräften im Unternehmen nachhaltig die Arbeit. Damit sind die Unternehmen dauerhaft wettbewerbsfähig, schaffen eine administrative Effizienz geschaffen und sind somit langfristig Herausforderungen wie dem demografischen Wandel und dem Fachkräftemangel gewachsen.

Dieser Artikel ist in der wissensmanagement – dem Magazin für Führungskräfte – Ausgabe 01/2018 erschienen. Wir bedanken uns beim Herausgeber, Büro für Medien Oliver Lehnert e.K., für die freundliche Genehmigung, den Artikel auf unserer Webseite zu veröffentlichen.


Personalsachbearbeiter von HYDAC haben jetzt mehr Zeit für das Wesentliche

In der HYDAC Verwaltung GmbH hantierten die Mitarbeiter der Personalabteilung bis Mitte 2017 mit papierbasierten Akten. So ging ein nicht unerheblicher Teil ihrer wertvollen Zeit mit Ablegen, Sortieren und Suchen nach Dokumenten verloren. Damit sich die Fachkräfte wieder verstärkt der qualifizierten Mitarbeiterbetreuung widmen konnten, entschied sich das saarländische Unternehmen, ihre Personalakten elektronisch zu verwalten. Die Digitalisierung der Bestandsakten haben wir übernommen. In dem reibungslos verlaufenen Projekt bewiesen wir erneut unsere Kompetenz bei der Verarbeitung von Personalakten.


Laptop mit Hologram aus dem Bereich des Business Process Outsourcings.

Sparkasse Essen profitiert von digitalen Kreditakten mit einheitlicher Struktur

Case Studies

Sparkasse Essen profitiert von digitalen Kreditakten mit einheitlicher Struktur

Die Bearbeitung von Krediten auf Grundlage papierbasierter Akten ist mühsam, umständlich und zeitaufwendig. Allein die Suche nach der richtigen Akte nimmt insbesondere bei großen Finanzdienstleistern enorm viel Zeit in Anspruch. So auch bei der Sparkasse Essen, die sich unter anderem deshalb dazu entschied, Kreditakten elektronisch vorzuhalten. Die Digitalisierung der Bestandsakten mit insgesamt zwölf Millionen Blatt hat die TROPPER DATA SERVICE AG übernommen, die als Dokumentendienstleister über entsprechende Erfahrung verfügt. So zeigt sich die Betriebsorganisation der Sparkasse Essen über den Projektverlauf überaus zufrieden.

Bis Ende 2016 reihten sich in der Zentrale der Sparkasse Essen auf mehreren Kilometern in Rollregallagern Kreditakten. Zur Vorbereitung der Kundentermine forderten die Mitarbeiter der einzelnen Filialen die Kreditakten an. Die Sachbearbeitung hingegen wird zentral in der Hauptstelle durchgeführt. Das Auffinden und Bereitstellen der Akten war durch einen hohen Aufwand gekennzeichnet. Teilweise lagen die Akten bei Urlaubsvertretungen, wurden verstellt oder die Entnahme durch einen Sachbearbeiter wurde nicht korrekt vermerkt. „Es wurde ein enormer Aufwand betrieben, um Kreditakten zu suchen“, erläutert Helga Luttmann aus der Abteilung Betriebsorganisation der Sparkasse Essen. „Hinzu kam, dass die Mitarbeiter trotz allgemein verbindlichen Vorgaben mit unterschiedlichen Ablagestrukturen agierten.“ Mit der Einführung einer digitalen Kreditakte sollte diese vereinheitlicht werden. Ein weiteres Argument für die Digitalisierung war, dass Mitarbeiter zeitgleich auf die Akten zugreifen können, beispielsweise wenn es darum geht, Geschäftsvorgänge gemeinsam zu besprechen.

Dokumentenklassifizierung erleichtert spätere Bearbeitung

2013 hat sich die Sparkasse Essen entschieden, ihre Kreditbestandakten zu digitalisieren. Aufgrund des hohen Volumens von zwölf Millionen Blatt sollte damit ein Dienstleister beauftragt werden. Zunächst hat sich das Projekt-Team bei anderen Sparkassen darüber informiert, wie diese ihre Digitalisierungsprojekte abgewickelt haben. „Dort fanden wir viele abschreckende Beispiele vor. Teilweise wurden sämtliche Dokumente in einem Rutsch eingescannt, ohne vorher entsprechende Strukturen zu erarbeiten“, erinnert sich Helga Luttmann. Positiv überrascht waren ihr Team und sie allerdings bei zwei benachbarten Sparkassen. Diese setzten ihre Digitalisierungsprojekte mit dem Dokumentendienstleister TROPPER DATA SERVICE um. Hier wurden die Dokumente kategorisiert, so dass die anschließende Arbeit mit den Akten leichter von der Hand geht und auch eine schnelle Suche möglich ist. TROPPER migriert bereits seit 1999 verschiedenste Aktenbestände von Banken und Sparkassen. Im Bereich der Sparkassen und deren Datenmigration nach OSP (ZDA) der Finanzinformatik, nutzt Tropper eine zertifizierte Schnittstelle.

Qualität hat ihren Preis

Mit diesen Eindrücken startete die Sparkasse Essen dann die Ausschreibung. „In dem Verfahren haben wir festgestellt, dass kleinere Anbieter, die über keine Erfahrung in der Verarbeitung von Kreditakten verfügen, kaum eine Vorstellung davon haben, was auf sie zukommt“, sagt Helga Luttmann. „Deren Preise waren entsprechend niedrig, da sie von einem Massenscan mit nur einem Dokumententypen ausgingen. Allerdings ist der Aufbau von Kreditakten mit unterschiedlichen Dokumentenarten wesentlich komplexer und erfordert tiefe Sachkenntnisse, beispielsweise was die Dokumentenstrukturen und die Zusammenhänge betrifft.“ Schließlich waren dann noch drei Bewerber verblieben, die Erfahrung in diesem Bereich vorweisen konnten. TROPPER DATA SERVICE erhielt dann den Zuschlag aufgrund der erfolgreichen Referenz der Nachbarsparkassen und der räumlichen Nähe.

Im Mai 2013 startete das Projekt. Eine Mitarbeiterin packte die Akten in Transportkisten, die ein Kurier von TROPPER DATA SERVICE anschließend wöchentlich abgeholt hat. In einer dafür eigens erstellten Datenbank dokumentierte sie, welche Akten zur Bearbeitung an den Dokumentendienstleister abgegeben wurden. Gleichzeitig konnte die Sparkasse damit kontrollieren, dass die Akten nach der Digitalisierung wieder zurückgeliefert wurden.

Von Baufinanzierungsunterlagen bis hin zu Konsortialverträgen: 120 Dokumententypen

Am Standort Leverkusen hat TROPPER DATA SERVICE dann die Akten digitalisiert. Dazu haben die Mitarbeiter die Belege aufbereitet, indem sie sie beispielsweise entklammerten und eine Aktenbereinigung durchführten. Dabei wurden verschiedene definierte Dokumente aussortiert, so dass sie nicht der elektronischen Akte zugeführt wurden. Es folgte das Scannen, zum Großteil in Schwarz-Weiß. Lediglich bestimmte Dokumententypen wurden farbig gescannt, beispielsweise Baupläne. Waren diese größer als DIN A3, entschied sich die Sparkasse Essen aufgrund der eingeschränkten Wiedergabe auf dem Monitor, diese nicht zu digitalisieren. Wenn die Mitarbeiter von TROPPER DATA SERVICE solche großformatige Dokumente vorfanden, haben sie ein entsprechendes Informationsblatt mit dem Vermerk hinterlegt, dass weitere Unterlagen in den Restkreditakten vorhanden sind. Bei der sich anschließenden Dokumentenklassifizierung mussten insgesamt 120 unterschiedliche Dokumententypen erkannt werden. Typische Beispiele sind Baufinanzierung mit Standardverträgen, Sicherheiten, Wertgutachten und KfW-Unterlagen. Hinzu kommen aus dem Großkundengeschäft Konsortialverträge und hochkomplexe Kreditmodelle. Nach einer sorgfältigen Qualitätskontrolle hat TROPPER DATA SERVICE die Bilddaten schließlich über eine sichere Datenleitung direkt an das Archiv der Finanzinformatik übertragen. Über Vorgaben war definiert, an welchen Positionen die entsprechenden Dokumenttypen abgelegt werden sollen. Nach der Digitalisierung hat TROPPER DATA SERVICE die Unterlagen, die im Original aufbewahrt werden müssen, an die Sparkasse Essen zurückgegeben. Dies sind beispielsweise Urkunden im Original. Dokumente, die lt. Gesetzgeber nicht archivierungspflichtig sind, bewahrte der Dokumentendienstleister ein Jahr auf und vernichtete sie anschließend unter Berücksichtigung der geltenden Datenschutzrichtlinien. Insgesamt reduzierte sich damit der Platzbedarf für die Kreditakten bei der Sparkasse Essen um etwa 90 Prozent.

Ursprünglich war geplant, sämtliche Akten innerhalb eines Jahres zu verarbeiten. Dazu hätte die Sparkasse pro Woche etwa 40 Kisten liefern müssen. „Den Plan haben wir dann aber schnell verworfen, da wir im Haus die Schlagzahl nicht halten konnten“, erinnert sich Helga Luttmann. „Es sind dann drei Jahre geworden und wir konnten das Digitalisierungsprojekt Ende 2016 erfolgreich beenden.“

Digitalisierung des Tagesgeschäfts in Eigenregie

Die im Tagesgeschäft eingehenden Dokumente, die zu den Kreditakten gehören, scannt die Sparkasse in Eigenregie. Dazu hat TROPPER DATA SERVICE die involvierten Mitarbeiter des Finanzinstituts ausgebildet, indem sie in die Prozesse in der Produktionsstätte von TROPPER DATA SERVICE eingebunden wurden. Hier wurden sie beispielsweise angelernt, an welchen Positionen die digitalisierten Dokumente abzulegen sind. Damit ist gewährleistet, dass sämtliche Kreditakten in einer einheitlichen Struktur abgebildet sind, was sich in der jetzigen Bearbeitung für alle Beteiligten als vorteilhaft erweist. Allerdings traf die Arbeit mit digitalen Akten bei den Mitarbeitern zunächst auch auf Widerstände. Denn, wie bei jedem neuen Verfahren, werden gewohnte Arbeitsabläufe auf den Kopf gestellt. „Da wir damit gerechnet hatten, haben wir die Mitarbeiter frühzeitig in das Projekt eingebunden“, sagt Helga Luttmann. „So starteten wir mit dem komplexeren Firmenkundengeschäft unter Einbindung der Kollegen. Das hat prima funktioniert.“

Nach wenigen Monaten haben sich die Mitarbeiter an die neuen Arbeitsabläufe gewöhnt. Die Arbeitsplätze wurden mit einem zweiten Bildschirm ausgestattet, so dass die Mitarbeiter die Kreditunterlagen auf einem Bildschirm einsehen und auf dem anderen entsprechende Bearbeitungen vornehmen konnten. Dies hat die Zufriedenheit und Akzeptanz noch einmal gesteigert.

„Die Entscheidung, TROPPER DATA SERVICE mit der Digitalisierung unserer Kreditakten zu beauftragen, war richtig“, fasst Helga Luttmann zusammen. „Das Unternehmen verfügt über eine sehr gute Logistik, tiefgreifende Kenntnis und Erfahrung, wie solche Projekte ideal zu bewerkstelligen sind.“ Die Sparkasse Essen wäre gern bereit, auch bei weiteren Digitalisierungsprojekten wieder mit der Firma TROPPER DATA SERVICE zusammen zu arbeiten.

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