E&R und TROPPER: Strategische Partnerschaft für durchgängige Prozesse in der betrieblichen Altersversorgung
Langenfeld / Leverkusen, 25. März 2026. Die Entgelt und Rente AG und die TROPPER DATA SERVICE AG bündeln künftig ihre Expertise in einer strategischen Partnerschaft. Ziel der Kooperation ist es, Organisationen ganzheitliche Lösungen zur Digitalisierung ihrer Prozesse in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) anzubieten. Gemeinsame Kunden profitieren von höherer Prozesssicherheit, kürzeren Durchlaufzeiten und einer spürbaren Entlastung ihrer Fachbereiche.
Viele Einrichtungen verfügen zwar bereits über leistungsfähige bAV-Verwaltungssysteme, sie erhalten Dokumente aber noch immer häufig über unterschiedliche Kanäle und müssen deren Daten manuell erfassen. Deshalb möchten die Entgelt und Rente AG und die TROPPER DATA SERVICE AG mit ihrer gemeinsamen Initiative einen vollständig digitalen und durchgängigen Prozess ermöglichen – vom Antragseingang bis zur Bescheiderstellung.
„Dazu verzahnen wir unsere Serviceangebote, um die Effizienz, Transparenz und Compliance in der bAV-Verwaltung nachhaltig zu stärken“, erläutert Jens Gustenhoven, Vertriebsvorstand der Entgelt und Rente AG. „So beseitigen wir den Medienbruch, der in vielen Organisationen zwischen Dokumenteneingang und Fachsystem besteht.“
Konkret digitalisiert TROPPER die im Rahmen der bAV anfallenden papierbasierten Dokumente, klassifiziert sie und extrahiert mithilfe von KI die relevanten Daten. Diese Ergebnisse stellt TROPPER dem bAV-System der Entgelt und Rente AG strukturiert zur Verfügung, sodass sie automatisiert verarbeitet und revisionssicher archiviert werden können.
„Durch die Kombination von spezialisierter bAV-Systemkompetenz und professioneller digitaler Dokumentenverarbeitung entsteht eine skalierbare Lösung für wachsende Rentenjahrgänge und im Sinne zukunftsfähiger Prozessstrukturen“, betont David Ender, Vorstandsmitglied bei der TROPPER DATA SERVICE AG.
Beide Anbieter richten sich mit ihrer Kooperation insbesondere an Krankenkassen, Einrichtungen des Sozialwesens und kirchlicher Träger, betriebliche Versorgungseinrichtungen sowie generell Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden.
Über die Entgelt und Rente AG:
Die Entgelt & Rente AG (E&R) ist ein inhabergeführtes IT- und Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Deutschland, das seit 1998 erfolgreich tätig ist. Mit einem interdisziplinären Team von 35 Mitarbeitern bietet die E&R AG eine umfassende, zertifizierte SaaS-Lösung für die betriebliche Altersvorsorge (bAV) und Entgeltabrechnung an. Die Cloudlösung „HR direkt“ vereint technische Infrastruktur, intelligente Datenverwaltung und fundiertes Fachwissen.
E&R betreut aktuell ca. 36.000 Versorgungszusagen und wickelt monatlich rund 16.000 Abrechnungsfälle ab. Neben der Bereitstellung einer modularen Softwarelösung bietet das Unternehmen umfangreiche Outsourcing-Dienstleistungen an, darunter die Entgeltabrechnung, Anwärter- und Rentnerverwaltung, Pensionskassenverwaltung, Erstellung von Pensionsgutachten und das Meldewesen für die digitale Rentenübersicht. Dank flexibler Anpassungsmöglichkeiten können Unternehmen die Auslagerungstiefe individuell an ihre Bedürfnisse anpassen.
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Über die TROPPER DATA SERVICE AG:
Die TROPPER DATA SERVICE AG hat sich seit ihrer Firmengründung im Jahr 1966 auf Dienstleistungen und Produkte für das Input- und Dokumenten-Management spezialisiert. Das Unternehmen gestaltet, integriert und pflegt komplexe Dokumenten-Management-Systeme und migriert Daten und Systeme. Ein weiterer Schwerpunkt sind Outsourcing-Dienstleistungen für die Datenkonvertierung und -archivierung sowie Business Process Services für Banken und Versicherungen. Hierfür ist TROPPER DATA SERVICE mit mehr als 300 qualifizierten Mitarbeitern einer der größten Dienstleister in Deutschland. Der Firmensitz ist Leverkusen mit einer weiteren Niederlassung in Neuenhagen/Berlin und Geschäftsstellen in Ratingen und Dresden. Zu den Kunden von TROPPER DATA SERVICE zählen Industrieunternehmen, Banken und Versicherungen sowie Behörden von Bund, Ländern und Kommunen.
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Webinar: Migration von digitalen und physischen Personalakten
Die digitale Personalakte entlastet HR-Mitarbeitende erheblich von administrativen Aufgaben. Dadurch bleibt mehr Zeit für strategisch wichtige Themen wie Recruiting, Personalentwicklung und Mitarbeiterbindung.
Voraussetzung dafür ist, dass sowohl neue Personaldokumente als auch die Bestandsakten digital vorliegen. Um das Potenzial digitaler Personalakten voll auszuschöpfen, ist es außerdem unerlässlich, die darin enthaltenen Dokumente zu klassifizieren und mit dem jeweiligen Dokumentendatum zu indizieren.
In unserem kostenlosen Webinar, das am Dienstag, 24. März 2026 von 15 bis 16 Uhr stattfindet, zeigt Ihnen unsere Expertin Claudia Felten, wie Sie die Digitalisierung Ihrer Personalakten mit uns erfolgreich planen und nachhaltig umsetzen können.
Agenda:
- Voraussetzungen für ein erfolgreiches Projekt
- Datenschutz- und Datensicherheitsmaßnahmen
- Aktenstruktur in physischen und bereits digitalen Formaten
- Digitalisierungsprozesse im Detail
- Qualitätssicherung und Best Practice
- Beantwortung Ihrer Fragen
Bitte notieren Sie sich den Termin: Dienstag, 24. März 2026, 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Wir teilen mit Ihnen unsere Erfahrungen aus bereits erfolgreich umgesetzten Projekten, mit über drei Millionen Personalakten für unterschiedlichste HR-Systeme.
Bitte klicken Sie hier auf den sicheren Link: Anmeldung zum Webinar „Migration von digitalen und physischen Personalakten“
Sie erhalten dann umgehend die Zugangsdaten zum Webinar.
Die Teilnahme ist für Sie kostenfrei.
Digitalisierung von Bestandsakten bei Behörden
Beim aktuellen Bitkom-DESI-Index, der den Digitalisierungsfortschritt der EU-Staaten vergleicht, belegt Deutschland im Bereich „Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung“ lediglich Rang 21 von 27. Spitzenreiter ist hier Malta, gefolgt von Estland und Finnland.
OZG-Änderungsgesetz verpflichtet zu Ende-zu-Ende-Digitalisierung
Mit dem im Juli 2024 in Kraft getretenen OZG-Änderungsgesetz – kurz OZG 2.0 – wird die durchgängige Digitalisierung in Behörden zum Standard. Ab 2028 sollen Bürger digitale Verwaltungsangebote sogar einklagen können. Es besteht also dringender Handlungsbedarf. In zahlreichen deutschen Amtsstuben stehen noch immer meterlange Regale mit Ordnern. Dazu gehören Bau-, Ausländer-, Gewerbe-, Steuer- oder Personalakten.
Digitale Akten schaffen Vorteile
Behörden tun sich oft schwer, die Digitalisierung konsequent voranzutreiben. Dabei eröffnet sie die Chance, den Bürgerservice zu optimieren, Kosten zu senken, Prozesse zu verschlanken und die knappe Personaldecke ressourcenschonend einzusetzen. Dies gilt insbesondere, wenn digitale Bestandsakten in einem ECM-System zentral verwaltet werden. Konkret ergeben sich folgende Vorteile:
- Höhere Effizienz: Informationen können aufgrund ihrer strukturierten Ablage schneller gefunden werden. Dies gewährleistet eine durchgängige Digitalisierung der Prozesse.
- Ortsunabhängiger Zugriff: Mitarbeiter können von jedem Arbeitsplatz, also auch aus dem Homeoffice, sowie über mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones auf die Akten zugreifen.
- Reduzierter Platz- und Kopierbedarf: Kopieraufwand und Regalmeter für die Archivierung entfallen.
- Zugriffssicherheit: Ein im ECM-System integriertes Berechtigungskonzept regelt, wer auf welche Dokumente zugreifen darf.
- Rechtssicherheit: Die Dokumente werden nach § 9 BDSG revisionssicher archiviert. Regelmäßige Backups schützen zudem vor Datenverlust.
Potenzial digitaler Akten ausschöpfen
Es reicht nicht, Dokumente nur zu scannen. Erst durchsuchbare, indexierte und klassifizierte Dateien bringen den erwünschten Mehrwert. Bei der Indexierung werden eindeutige Attribute vergeben, die das Dokument genau beschreiben, etwa das Aktenzeichen oder die ID-Nummer. Bei der Klassifizierung wird hingegen die Dokumentenart zugeordnet, beispielsweise Bauplan, Gewerbeanmeldung oder Steuererklärung.
Heterogene Akteninhalte bedarfsgerecht digitalisieren
In der öffentlichen Verwaltung enthalten Akten meist nicht nur herkömmliche Dokumente. Auch großformatige Unterlagen wie Baupläne oder Flurkarten, gesiegelte oder geöste Schriftstücke wie Urkunden oder auch gebundene Dokumente, etwa Grundbücher gehören dazu. Um dieses heterogene Material zu digitalisieren, sind unterschiedliche Geräte notwendig. Hierzu zählen Durchlaufscanner, Großformat- und Flachbettscanner sowie Buchscanner.
Digitalisierung an einen Dokumentendienstleister auslagern
Behörden sind oft nicht in der Lage, ihre Bestandsakten in Eigenregie zu digitalisieren. Häufig fehlen das nötige technische Equipment, das spezifische Know-how und die erforderlichen Mitarbeiterkapazitäten. Daher ist es empfehlenswert, einen kompetenten Dokumentendienstleister mit der Digitalisierung von Bestandsakten zu beauftragen. Wir von TROPPER verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich und selbstverständlich auch über die erforderliche Hard- und Software in unseren Produktionsstätten.
Für einen erfolgreichen Projektverlauf führen wir zu Beginn der Zusammenarbeit einen gemeinsamen Workshop mit unseren Kunden durch. Dabei analysieren wir zunächst den Umfang, die Struktur sowie den Zustand der Bestandsakten. Anschließend definieren wir die Projektparameter und klären, wie mit den Papierakten nach der Digitalisierung verfahren werden soll.
Nach dem Workshop folgen ein technischer Test und die Digitalisierung repräsentativer Bestandsakten in einer Nullserie. Sind alle Projektbeteiligten mit den Ergebnissen zufrieden und haben sie die Freigabe erteilt, digitalisieren wir sämtliche Bestandsakten. Dabei übernehmen wir im Rahmen eines Full-Service-Pakets alle Leistungen, die für ein erfolgreiches Digitalisierungsprojekt erforderlich sind.
Während des gesamten Projektverlaufs stellen wir unseren Kunden für aufkommende Fragen einen festen Ansprechpartner zur Verfügung.
Datenschutz beim Digitalisieren
Akten enthalten viele persönliche Daten. Deshalb sind strenge Maßnahmen nötig, um diese zu schützen. Dazu gehören:
- Transport in verschlossenen Datenschutzkoffern mit GPS-Überwachung
- Lückenlose Dokumentation des Aktentransports
- Zutrittskontrolle und Videoüberwachung in der Produktion
- Getrennte Server und gesichertes Netzwerk
- Redundante Speicherung im eigenen Rechenzentrum
- Datenübertragung über SFTP
- Alarmanlage mit Wachdienstanbindung
Akteneinlagerung – Scan on Demand
Für Akten, die langfristig aufbewahrt, aber nur selten benötigt werden, ist das Scan on Demand eine attraktive Lösung. Dies ist insbesondere bei Platzproblemen der Fall. Wir holen die Akten bei der Behörde ab und lagern sie in unserem Dokumentencenter ein. Wird eine Akte benötigt, stellen wir sie dem Kunden zeitnah digital zur Verfügung.
Vom Papier zur elektronischen Akte
Mit digitalen Akten legen Behörden das Fundament für mehr Effizienz, Transparenz und Nähe zu Bürgern und Unternehmen. Überzeugen Sie sich selbst und skizzieren Sie uns im Rahmen eines unverbindlichen Beratungstermins zu verschlanken.
Webinar: Digitalisierung von Bestandsakten bei Behörden
Die Digitalisierung in Behörden in Deutschland bleibt auch 2026 ein zentrales Thema, da sie der Hebel für mehr Effizienz, Transparenz sowie Bürger- und Unternehmensnähe ist. In einer zunehmend vernetzten Welt stehen öffentliche Einrichtungen vor der Herausforderung, ihre Dienstleistungen nicht nur schneller und kostengünstiger, sondern auch kundenfreundlicher zu gestalten. Um Medienbrüche innerhalb der Prozesse zu eliminieren, empfiehlt es sich, die Bestandsakten zu digitalisieren und so Papierarchive aufzulösen.
TROPPER DATA SERVICE AG ist spezialisiert bei der Digitalisierung großvolumiger Aktenmengen.
Wir haben Antworten auf Ihre Fragen rund um die Digitalisierung von Bauakten, Ausländerakten, Steuerakten usw.
Heben Sie mit uns Ihr Digitalisierungsprojekt auf das nächste Level! Dank unserer jahrzehntelangen Erfahrung im Bereich des Scannens und der Archivierung von Aktenbeständen wird die Digitalisierung von Papierarchiven zum Erfolgsfaktor für Ihre Behörde.
Am 26. Februar 2026 zeigt Ihnen unsere Expertin Claudia Felten in dem kostenlosen Webinar „Digitalisierung von Bestandsakten bei Behörden“, wie Sie mit unserer Unterstützung Ihre Aktenarchive sicher und effizient digitalisieren können. Sie profitieren von mehr Platz sowie geringeren Kosten und erhalten die von Ihnen angeforderten Unterlagen in kürzester Zeit digital zur Verfügung gestellt.
Im Rahmen des Webinars zeigen wir Ihnen konkrete Lösungsszenarien für Ihre Behörde auf und gehen intensiv auf Ihre Fragen ein.
Bitte notieren Sie sich den Termin:
Donnerstag, 26. Februar 2026: 10:00 - 10:45 Uhr
Wir machen Sie fit für die Digitalisierung und freuen uns auf Ihre Anmeldung!
Bitte klicken Sie hier auf den sicheren Link: Anmeldung zum Webinar "Digitalisierung von Bestandsakten bei Behörden"
Sie erhalten dann umgehend die Zugangsdaten zum Webinar.
Die Teilnahme ist für Sie kostenfrei.
Nordzucker AG profitiert von digitalen Personalakten gleich mehrfach
Nordzucker zählt zu den weltweit führenden Zuckerherstellern. Der Konzern hat seinen Hauptsitz in Braunschweig und unterhält allein in Deutschland sechs Standorte. Bis Sommer 2023 wurden an jedem der sechs Standorte die Personalakten der dort beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Papierform aufbewahrt. Somit konnte weder zentral noch standortübergreifend direkt darauf zugegriffen werden.
Insgesamt waren über die deutschen Standorte von Nordzucker Personalakten von rund 3.500 aktiven und ehemaligen Mitarbeitern verteilt. „Wir mussten teilweise längere Zeit warten, bis uns ein Kollege die benötigten Akten von einem Besuch des Standorts mitbrachte“, erinnert sich Andrea Sturm-Wolf, HR Business Consultant bei Nordzucker. „Der Versand per Post war aus Datenschutzgründen keine Option.“
Um die Prozesse effizienter zu gestalten, entschied sich Nordzucker, die Personalakten zu digitalisieren. Bei der Suche nach einem geeigneten Scandienstleister fiel die Wahl auf die TROPPER DATA SERVICE AG. „Überzeugt haben uns vor allem die kompetente Beratung, die transparente Darstellung des gesamten Ablaufs sowie die umfangreichen Datenschutzstandards und -maßnahmen“, erläutert Andrea Sturm-Wolf. „Hinzu kam die lückenlose Protokollierung des Aktentransports.“
Zu Projektbeginn führten Nordzucker und TROPPER einen gemeinsamen Workshop durch, bei dem die Rahmenbedingungen definiert wurden. Dazu gehörten unter anderem die Scanparameter und die Dokumentenkategorien für die Klassifizierung. TROPPER digitalisierte zunächst einige Personalakten im Rahmen einer Nullserie und erhielt anschließend die Freigabe für die Verarbeitung aller Unterlagen. Diese holte der Dienstleister aus den sechs deutschen Standorten von Nordzucker ab. In der Produktionsstätte Neuenhagen bei Berlin wurden die Akten datenschutzgerecht aufbereitet und digitalisiert. „TROPPER hatte bereits umfangreiche Erfahrung mit unserer HR-Software PeopleDoc“, so Andrea Sturm-Wolf. „Der Vorteil: Durch eine Schnittstelle konnte TROPPER die Digitalisate direkt hochladen.“
Das Projekt wurde nach sechs Monaten termingerecht abgeschlossen. Anschließend bewahrte TROPPER die Papierakten noch ein Jahr auf. „Bei Unsicherheiten konnten unsere HR-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei TROPPER die Originalakte anfordern“, berichtet Andrea Sturm-Wolf. „Erfreulicherweise hat sich beim Abgleich stets herausgestellt, dass die Digitalisate vollständig waren. Daher konnten wir nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist guten Gewissens die schriftliche Freigabe zur Vernichtung der Papierakten erteilen.“
Heute profitieren die HR-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Nordzucker vor allem vom direkten Zugriff auf Personalunterlagen in PeopleDoc. Das Heraussuchen und Wiedereinsortieren von Personaldokumenten gehört der Vergangenheit an. Zusätzlich kann die zentrale HR-Abteilung die Unterlagen standortübergreifend bei Bedarf gemäß des Berechtigungskonzepts einsehen. Auch das bis dato manuelle Überwachen von Aufbewahrungs- und Löschfristen ist nun durch die erfolgte Klassifizierung und Erfassung des Dokumentendatums automatisiert. Insgesamt hat die Digitalisierung der Akten die Bearbeitung von Personalangelegenheiten deutlich beschleunigt. Angenehmer Nebeneffekt: Aus den Büros sind die Aktenschränke verschwunden. Damit konnte viel Platz gewonnen werden.
„Die Zusammenarbeit mit TROPPER war ausgezeichnet“, fasst Andrea Sturm-Wolf zusammen. „Die dortigen Projektverantwortlichen haben unsere Fragen schnell und kompetent beantwortet. Benötigte Akten, die sich gerade bei TROPPER befanden, wurden priorisiert und uns zeitnah digital zur Verfügung gestellt. Außerdem konnten wir Abstimmungsaufwände durch das Clearing-Tool von TROPPER schnell auf ein Minimum reduzieren.“
Kein Vorsteuerabzug bei Fehlern – BMF definiert neue Anforderungen bei E-Rechnungen
Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat kürzlich ein weiteres Schreiben zur E-Rechnungspflicht veröffentlicht. Demnach müssen Unternehmen die Richtigkeit eingehender E-Rechnungen prüfen und sicherstellen. Bei enthaltenen Fehlern können sie den Vorsteuerabzug nicht geltend machen.
Validierung von E-Rechnungen wird notwendig
Seit dem 1. Januar 2025 sind Unternehmen in Deutschland verpflichtet, E-Rechnungen zu empfangen. Sie müssen dabei sicherstellen, dass die XRechnungen bzw. ZUGFeRD-Rechnungen
- die Anforderungen der Normenreihe EN 16931 formell erfüllen,
- die steuerlich erforderlichen Angaben vollständig und korrekt enthalten und
- die gültigen Geschäftsregeln erfüllen.
Ist das nicht der Fall, droht der Verlust des Vorsteuerabzugs. Daher sind Unternehmen gut beraten, eingehende E-Rechnungen sorgfältig zu validieren.
TROPPER validiert und verarbeitet E-Rechnungen zuverlässig
Wir unterstützen unsere Kunden bei der Eingangsrechnungsverarbeitung mit einem Rundum-Service und übernehmen auf Wunsch den gesamten Prozess. Mit der Lösung smart INVOICE unseres Partners Insiders Technologies visualisieren wir XRechnungen sowie den im ZUGFeRD-Format eingebetteten XML-Datensatz. Anschließend wird – ebenfalls mit smart INVOICE – validiert, ob die Rechnungen formell und inhaltlich korrekt ausgestellt sowie alle Angaben nach § 14 des Umsatzsteuergesetzes enthalten sind. Optional gleichen wir die Rechnungen zusätzlich mit den dazugehörigen Bestellungen ab. Bei fehlerhaften Rechnungen informieren wir unsere Kunden und übernehmen auf Wunsch die Kommunikation mit den Lieferanten. Abschließend konvertieren wir die Daten korrekt ausgestellter Rechnungen in das Format der eingesetzten ERP- oder Finanzbuchhaltungslösung.
Fazit
Das BMF hat die Prozesse zur Verarbeitung von E-Rechnungen weiter konkretisiert. Unabhängig davon sollten Unternehmen die Einführung der E-Rechnung als Chance nutzen, ihre Abläufe weitestgehend zu automatisieren. Dafür müssen jedoch technische und organisatorische Voraussetzungen erfüllt sein. Gerne übernehmen wir die gesamte Rechnungsverarbeitung und stellen eine reibungslose Umsetzung sicher. Mithilfe modernster Technologie verarbeiten wir täglich große Mengen von Rechnungen in kürzester Zeit. Alternativ unterstützen wir Sie bei der Einführung einer intelligenten Lösung zur Verarbeitung eingehender Rechnungen. So reduzieren unsere Kunden ihre Prozessdurchlaufzeiten signifikant und sparen Ressourcen.
Vereinbaren Sie mit uns einen Termin für eine kostenlose Erstberatung! Dabei beleuchten wir Ihre individuellen Anforderungen und decken Optimierungspotenziale innerhalb Ihrer Prozesse auf.
Mit digitalen Immobilienakten effizienter arbeiten
In Wohnungsunternehmen, Immobilien- und Hausverwaltungen entstehen täglich viele Dokumente. Dazu zählen Mietverträge, Handwerkerrechnungen, Protokolle und Korrespondenzen mit Eigentümern und Mietern. Werden diese Unterlagen auf Papier aufbewahrt, besteht ein hohes Risiko für Verlust oder Beschädigung. Papier erschwert zudem die Arbeit und senkt die Effizienz. Deshalb ist es sinnvoll, Dokumente zu digitalisieren und in digitalen Akten zu bündeln.
Digitale Immobilienakte: Kosten senken und effizient verwalten
In der Immobilienwirtschaft gibt es verschiedene Aktenarten. Dazu gehören die klassische Immobilienakte, Wirtschaftseinheits-, Baugenehmigungs- und Mieterakten. Liegen diese digital in einem ECM-System vor, können Mitarbeiter ortsunabhängig auf die benötigten Dokumente zugreifen. Rückfragen lassen sich schnell und kompetent beantworten. Das ECM-System regelt, wer Zugriff auf welche Akten hat. Digitale Akten erhöhen außerdem die Transparenz und sparen Platz für die Archivierung. So können Immobilien und Mieteinheiten effizienter und kostengünstiger verwaltet werden.
Immobilienakten als digitale Assets
Es reicht nicht, Dokumente nur zu scannen. Erst durchsuchbare, indexierte und klassifizierte Dateien bringen echten Mehrwert. Bei der Indexierung werden eindeutige Kriterien vergeben, etwa Objektnummer oder Vertragsnummer. Die Klassifizierung ordnet die Dokumentenart zu, zum Beispiel Mietvertrag oder Grundbuchauszug. Mit dem Erstellungsdatum lassen sich Löschfristen zuverlässig einhalten. Für Mietverträge beträgt die Löschfrist nach Ende des Mietverhältnisses sechs Jahre.
KI für digitale Immobilienakten
Die Digitalisierung spart Zeit und Platz. Sie ist auch die Basis für den Einsatz von KI. Immobilienunternehmen können Prozesse automatisieren und ihre Mitarbeiter entlasten. KI-Modelle
- überwachen Fristen und informieren rechtzeitig über deren Ablauf,
- helfen bei der Suche nach Unterlagen und
- können Dokumente automatisch klassifizieren und Daten prüfen, die per OCR ausgelesen wurden.
Digitalisierung: Eigenleistung oder Dienstleister?
Wer Papierakten digitalisieren möchte, steht vor der Entscheidung: selbst durchführen oder Dienstleister beauftragen? Die Eigenumsetzung bringt oft nicht die erhoffte Einsparung. Die Vorbereitung einer Akte dauert bis zu 45 Minuten. Es werden spezielle Scanner benötigt, die nach der Migration meist nicht mehr gebraucht werden. Alte Dokumente sind oft schwer lesbar und erfordern einen aufwendigen Scan-Prozess. Nach dem Scannen müssen die Digitalisate ausgelesen, indexiert und klassifiziert werden. Bei großen Mengen gelingt das nur mit passender Software. Ein erfahrener Dienstleister kann das Projekt effizient umsetzen und bietet feste Ansprechpartner für Rückfragen. Nach Projektende werden die Akten auf Wunsch gelagert und später datenschutzkonform vernichtet.
Datenschutz beim Digitalisieren
Immobilienakten enthalten viele persönliche Daten. Deshalb sind strenge Maßnahmen nötig, um diese zu schützen. Dazu gehören:
- Transport in verschlossenen Datenschutzkoffern mit GPS-Überwachung
- Lückenlose Dokumentation des Aktentransports
- Zutrittskontrolle und Videoüberwachung in der Produktion
- Getrennte Server und gesichertes Netzwerk
- Redundante Speicherung im eigenen Rechenzentrum
- Datenübertragung über SFTP
- Alarmanlage mit Wachdienstanbindung
Eingangspost digitalisieren
Auch die Digitalisierung der Eingangspost lohnt sich. Sie ergänzt die Immobilienakte und beschleunigt die Verarbeitung von Rechnungen und Schreiben. Ein externer Dienstleister kann die Post schnell und kostengünstig digitalisieren. So können sich die Mitarbeiter auf die Verwaltung und Betreuung der Immobilien konzentrieren. Auch die Verarbeitung von E-Mails wird übernommen. Das entlastet die Mitarbeiter im Alltag.
Fazit
Digitale Immobilienakten, digitaler Posteingang und automatische E-Mail-Verarbeitung beschleunigen die täglichen Prozesse. Sie sparen Ressourcen, die für die persönliche Kundenbetreuung genutzt werden können. Wer umfassend von der Digitalisierung profitieren möchte, sollte mit uns Kontakt aufnehmen.
Webinar: Intelligente Posteingangsbearbeitung
Die Zahl der Briefe, die in Deutschland versendet werden, sinkt kontinuierlich. Damit sehen sich Unternehmen mit einem ansteigenden Aufkommen elektronischer Nachrichten über unterschiedliche Kanäle konfrontiert.
Erhalten auch Sie immer mehr Nachrichten per E-Mail, über WhatsApp, Chats oder Ihre Social-Media-Kanäle?
Die Herausforderung bei der Bearbeitung dieser Nachrichten liegt nicht nur in den hohen Mengen, sondern auch in der Inhaltsvielfalt. So sind eine intelligente Klassifizierung und Priorisierung des hybriden Posteingangs unerlässlich, um die Anfragen schnell an die zuständigen Abteilungen und Sachbearbeiter weiterzuleiten.
Optimieren Sie mit uns Ihr Omnikanal Response Management und kommunizieren Sie in Echtzeit mit Ihren Kunden über alle Kanäle hinweg!
Wie das funktioniert, zeigen Ihnen unsere Experten Claudia Felten und Bodo Boer gemeinsam mit Maria Winkler, Partnermanagerin der Insiders Technologies GmbH, in einem kostenlosen Webinar „Intelligente Posteingangsbearbeitung“.
Sie erhalten tiefe Einblicke in FLOW, die zentrale Arbeits- und Kommunikationsplattform von Insiders Technologies, sowie in unsere umfassenden Services rund um das Outsourcing des Posteingangs. Als Anwender profitieren Sie von einer schnellen, kanalübergreifenden Bearbeitung eingehender Nachrichten sowie von automatisierten Prozessen und können so mit einer hohen Servicequalität bei Ihren Kunden punkten.
Im Rahmen des Webinars zeigen wir Ihnen dazu konkrete Lösungsszenarien auf und beantworten auch gern Ihre Fragen.
Bitte notieren Sie sich den Termin: Donnerstag, den 27. November 2025 von 10 bis 11 Uhr
Wir machen Sie fit für die intelligente Posteingangsbearbeitung und freuen uns auf Ihre Anmeldung!
Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an anmeldung@tropper.de. Sie erhalten dann umgehend die Zugangsdaten zum Webinar.
Die Teilnahme ist für Sie kostenfrei.
Cargill Deutschland steigert mit digitalen Personalakten deutlich die Effizienz seiner HR-Abteilung
Cargill produziert und liefert weltweit Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Nahrungsmittel, Landwirtschaft, Finanzen und technische Industrie. In Deutschland beschäftigt das US-amerikanische Familienunternehmen rund 1.900 Mitarbeitende an 13 Standorten. Bis Ende des vergangenen Jahres wurden deren Personalakten ausschließlich in Papierform geführt und in Aktenschränken aufbewahrt. Das beanspruchte nicht nur viel Platz, sondern verursachte vor allem einen immensen Verwaltungsaufwand.
Papierakten drückten auf die Effizienz
Während der Corona-Pandemie begann Cargill damit, Dokumente für die Personalakte, sowohl in Papier als auch digital abzulegen, damit die Mitarbeitenden im Homeoffice darauf zugreifen konnten. „Unsere HR-Abteilung umfasst 20 Beschäftigte, die mit den Personalakten arbeiten. Auch unsere Rechtsabteilung benötigt immer wieder Unterlagen aus den Akten, beispielsweise Arbeitsverträge“, erklärt Steffi Madzak, HR Solutions Operations Lead der Cargill Holding (Germany) GmbH. „Das bedeutet, dass eine Person aus meinem Team nahezu ausschließlich damit beschäftigt war, Dokumente aus den Papierakten herauszusuchen, einzuscannen und an Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice oder an einem unserer Standorte in Deutschland weiterzuleiten.“ Um die Effizienz der HR-Abteilung zu steigern und standortunabhängiges Arbeiten zu ermöglichen, initiierte Steffi Madzak nach ihrem Eintritt bei Cargill das Projekt „Digitalisierung der Personalakten“. Dabei erhielt sie sowohl von ihren Kolleginnen und Kollegen als auch von der Geschäftsleitung volle Unterstützung.
Dieses Vorhaben mit Bordmitteln umzusetzen, war für Cargill aus Ressourcengründen keine Option. Deshalb suchte das Unternehmen einen erfahrenen Partner, der in der Lage war, die 1.900 Personalakten professionell zu digitalisieren. Die HR-Expertin wandte sich unter anderem an die ADP Employer Services GmbH, deren Software PAISY zur Lohn- und Gehaltsabrechnung bei Cargill im Einsatz ist und überdies die Möglichkeit bietet, Personalakten digital zu archivieren. „Da fielen mir 20 Steine vom Herzen“, so Steffi Madzak schmunzelnd. „So mussten wir unsere IT-Abteilung nicht einbinden, was die Umsetzung unseres Vorhabens aus technischer Sicht deutlich vereinfachte.“
TROPPER überzeugte mit seiner Kompetenz
ADP empfahl schließlich aufgrund positiver Erfahrungen in zahlreichen gemeinsamen Kundenprojekten die TROPPER DATA SERVICE AG, woraufhin Cargill Kontakt mit dem Dokumentendienstleister aufnahm. Im Rahmen der ersten Gespräche überzeugte TROPPER bereits mit seiner Expertise und seinem langjährigen Know-how in der Digitalisierung von Personalakten und erhielt somit im Dezember den Auftrag.
Zu Projektbeginn führten Cargill und TROPPER einen gemeinsamen eintägigen Workshop durch, bei dem die Rahmenbedingungen definiert wurden. Dazu gehörten unter anderem
- die Kategorien, nach denen die Dokumente klassifiziert werden sollten,
- die künftige Aktenstruktur,
- die nicht zu digitalisierenden Dokumente (Negativliste) sowie
- die Dokumente, die Cargill nach der Digitalisierung im Original (Positivliste) benötigt.
Auch der Betriebsrat von Cargill nahm an diesem Workshop teil. Er überzeugte sich von den umfassenden Datenschutzmaßnahmen des Dokumentendienstleisters und genehmigte folglich die Digitalisierung der Personalakten.
TROPPER digitalisierte daraufhin zehn Personalakten im Rahmen einer Nullserie und erhielt anschließend die Freigabe für die Verarbeitung der Personalakten. Anschließend transportierte der Scandienstleister die 1.900 Personalakten in zwei Chargen vom Cargill-Sitz in Düsseldorf zu seinem Produktionsstandort – sicher verplombt in Datenschutzkoffern sowie mit eigenen Fahrern und GPS-überwachten Fahrzeugen. Dokumente, die Cargill wieder im Original benötigte, etwa Arbeitsverträge, Kündigungen oder Aufhebungsvereinbarungen, erhielt das Unternehmen nach der Digitalisierung auf demselben Weg zurück. Die übrigen Unterlagen bewahrte TROPPER noch ein halbes Jahr lang auf und vernichtete sie nach Freigabe datenschutzkonform.
Kurze Reaktionszeiten
Während des Projektverlaufs benötigte Cargill gelegentlich Akten, die sich gerade bei TROPPER in der Verarbeitung befanden. „Diese haben wir dann angefordert und innerhalb von weniger als 24 Stunden digital erhalten“, berichtet Steffi Madzak. „Überhaupt war die Reaktionszeit seitens TROPPER sehr kurz. Unsere Fragen wurden zügig und fachkundig beantwortet. Auch die Termine wurden alle eingehalten. Das hat einfach Spaß gemacht!“ Lediglich am Projektanfang bedurfte es einer zusätzlichen Abstimmung hinsichtlich der Klassifizierung englischsprachiger Dokumente. Diese wurden vom Scandienstleister über sein eigenes Clearing-Tool hochgeladen und von Cargill mit der jeweils passenden Dokumentenart gekennzeichnet. So hat sich der Abstimmungsbedarf im Projektverlauf sukzessiv reduziert.
Deutliche Effizienzsteigerungen
Nach nur drei Monaten hatte TROPPER alle Personaldokumente digitalisiert und als volltextdurchsuchbare PDF-Dateien über eine Schnittstelle in das ADP-Archiv importiert. Seither greift das HR-Team von Cargill bequem auf die digitalen Personalakten zu. Durch diese Digitalisierung entfällt die zuvor erforderliche Manpower in Form einer Vollzeitstelle für das Heraussuchen, Scannen und Wiedereinsortieren von Personaldokumenten, und auch das manuelle Überwachen von Aufbewahrungs- und Löschfristen gehört der Vergangenheit an.
„Sicherlich ist ein solches Projekt mit zusätzlichem Aufwand verbunden, aber die investierte Mühe lohnt sich allemal. Wir sparen heute viel Zeit und das gesamte HR-Team kann sich um wichtigere Angelegenheiten oder spannende Projekte kümmern, anstatt lästigen Papierkram zu erledigen“, resümiert Steffi Madzak, die von Cargill für die schnelle Umsetzung der digitalen Personalakte für einen Breakthrough-Award nominiert worden ist. „Ohne die Unterstützung von TROPPER wäre das Projekt natürlich nicht so schnell über die Bühne gegangen. Ich kann das Unternehmen uneingeschränkt mit zehn von zehn Punkten nur weiterempfehlen.“
TROPPER eliminiert Papierakten aus der HR-Abteilung von Nemera
Die Nemera Neuenburg GmbH hat mit Unterstützung der TROPPER DATA SERVICE AG ihre HR-Abteilung digital aufgestellt. Seither profitiert das pharmazeutische Unternehmen vor allem von effizienteren Prozessen.
In der Personalabteilung von Nemera befanden sich mehrere Aktenschränke, in denen die Personalakten der 635 aktiven Mitarbeiter mit knapp 24.000 Dokumenten aufbewahrt wurden. Damit verbunden war ein hoher Platzbedarf, zudem konnten die HR-Mitarbeiter nicht vom Homeoffice auf die Personalakten zugreifen.
Mitte 2024 führte das Unternehmen die HR-Lösung Loga3 der P&I Personal & Informatik AG ein. Im Zuge dessen sollten die Personalakten digitalisiert und in dem System hinterlegt werden. Nemera entschied sich, die Digitalisierung der Akten an einen Dienstleister auszulagern. Bei der Suche nach einem geeigneten Projektpartner empfahl eine Mitarbeiterin von Nemera die TROPPER DATA SERVICE AG, da sie bei ihrem vorherigen Arbeitgeber bereits gute Erfahrungen mit dem Digitalisierungsexperten gemacht hatte.
„Daraufhin haben wir uns das Unternehmen genauer angeschaut“, erzählt Kathrin Ehmele, Talent Acquisition Specialist bei Nemera, und ergänzt: „Aufgrund der Referenzen, die der Dokumentendienstleister vorweisen konnte, des ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnisses und der fundierten Gespräche mit der Key-Account-Managerin Claudia Felten haben wir uns für das Unternehmen als Partner für die Digitalisierung der Personalakten entschieden.“
Nachdem TROPPER die Zusage zum Projekt erhalten hatte, legten die Projektpartner in einem Workshop die Parameter für die Digitalisierung der Personalakten final fest. Daran nahm auch der Betriebsrat von Nemera teil, der sich von der Kompetenz des Dienstleisters und seinen ergriffenen Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten umfänglich überzeugen konnte.
Anschließend startete das Projekt mit der Null-Serie und einem technischen Test, mit der die Verarbeitungsprozesse und Datenübertragung überprüft wurden. Nachdem diese erfolgreich abgenommen waren, digitalisierte TROPPER die Personalakten der aktiven Mitarbeiter von Nemera. Dazu transportierte der Dienstleister die Akten mit eigener Logistik von Neuenburg am Rhein zu seinem Produktionsstandort in Neuenhagen bei Berlin. „Aus Gründen des Datenschutzes und der Datensicherheit war uns wichtig, dass die Akten in stabilen, feuerfesten Koffern verschlossen und verplombt transportiert werden und die Fahrzeuge über GPS-Tracker verfügen“, sagt Kathrin Ehmele.
In Neuenhagen angekommen, prüfte TROPPER die Personalakten zunächst anhand einer von Nemera erstellten Lieferliste auf Vollständigkeit. Die Dokumente wurden dann gescannt, in circa 40 Dokumententypen klassifiziert und mit dem entsprechenden Belegdatum versehen. Anschließend erfolgte eine vollständige Qualitätskontrolle der Images und deren Abgleich mit dem physischen Papier, sodass sichergestellt war, dass alle Akten vollständig digital vorhanden waren. TROPPER hat die Dokumente dann noch mit einer OCR-Volltexterkennung versehen und als PDF/A-Dateien einschließlich der Indexdaten im XML-Format für den Import in LOGA3 über eine gesicherte SFTP-Verbindung zum Download bereitgestellt. Die Integration der Digitalisate in die LOGA3 Lösung hat P&I in Abstimmung mit TROPPER übernommen.
Im Projektverlauf kam es gelegentlich vor, dass Nemera eine Personalakte benötigte, die sich gerade bei TROPPER zur Verarbeitung befand. Dies betraf insbesondere die monatlichen Audits, bei denen unter anderem die in den Personalakten abgelegten Einarbeitungspläne überprüft wurden. „Wir haben dann die entsprechenden Akten bei TROPPER angefordert und am selben Tag bzw. spätestens am nächsten Vormittag digital erhalten“, erklärt Kathrin Ehmele.
Ende November 2024 war das Projekt abgeschlossen und Nemera kann seither über die HR-Lösung komfortabel auf die digitalen Personalakten zugreifen. Die papierbasierten Akten archiviert TROPPER noch ein halbes Jahr unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben und wird sie dann nach Erteilung einer schriftlichen Vernichtungsfreigabe von Nemera datenschutzkonform über einen zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb nach DIN 66399 Sicherheitsstufe 4 vernichten.
„Die digitale Personalakte hat für uns im HR-Bereich viele Vorteile. Flüchtigkeitsfehler, wie das falsche Einsortieren der Akten oder Nichteinhalten der Chronologie, werden mit der digitalen Akte vermieden“, berichtet Selina Prill, HR-Koordinatorin bei Nemera. „Heute werden uns die Dokumente bei der Suche mit einem Klick chronologisch aufgelistet, was eine enorme Zeitersparnis bedeutet. Außerdem haben wir in unseren Räumen mehr Platz und können auch aus dem Homeoffice auf die digitalen Personalakten zugreifen.“
„Wir hatten bei TROPPER aufgrund der fundierten Gespräche im Projektvorfeld von Anfang an ein gutes Gefühl, das sich dann immer wieder bestätigt hat. So wurden unsere Fragen schnell und kompetent beantwortet und die digitalisierten Akten waren von hoher Qualität. Daher sind wir mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden“, resümiert Kathrin Ehmele abschließend.
Über Nemera:
Mit einem Umsatz von 640 Millionen Euro und 3.000 Mitarbeitern weltweit ist Nemera einer der führenden globalen Hersteller komplexer Arzneimittelabgabesysteme für die pharmazeutische Industrie. Wir bieten den Patienten ein breites Produktportfolio, das Inhalationsgeräte, Injektionsgeräte, nasale und dermale Pumpen sowie ophthalmologische Abgabegeräte umfasst. Nemera hat durch die Bereitstellung von hochwertigen Entwicklungs-, Industrialisierungs- und Fertigungsdienstleistungen langjährige, starke Beziehungen zu den führenden globalen Pharmaunternehmen aufgebaut. Nemera entwickelt und produziert eigene IP-Produktplattformen, bietet jedoch auch vollständig kundenspezifische Entwicklungen und Auftragsfertigung an. Die Produktionsstätten von Nemera befinden sich in den USA, Frankreich, Deutschland, Brasilien und Polen. Der Hauptsitz und das Innovationszentrum für die frühe Geräteentwicklung befinden sich in Frankreich (Lyon).








